22 Responses

  1. Thomas

    Hi Kriki! Ein toller Bericht! Schade, dass ich nicht dabei sein konnte… ;-( In Anlehnung an unsere bewegte Detektiv-Vergangenheit hätte es jetzt nur noch gefehlt, dass Du eine Schmuggler-Bande entdeckst, die in der Bucht ihr Unwesen treibt. 😉 Ich glaube, wir sollten dringend mal an unserem Hörspiel arbeiten… Viele Grüße nach Gran Canaria und weiterhin eine schöne Zeit!
    LG Thomas

  2. Tabea-Luise

    Hi Kriki!
    Was habt ihr in Hamburg am Heiligen Abend von 24 – 3.00 Uhr so lange da gemacht?
    Doch nicht nur in das vernebelte Hafenbecken geschaut.
    Die Bilder vom Christobal sind Neid erweckend schön.
    Viel Spaß noch und LG Tabea

  3. kriki

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der tatsächliche Weg etwas weiter rechts (weiter nach Osten) den Berg hinauf geht und so ein Tal (Barranco) weiter rechts in das Tal nach Guigui angelangt!
    Das Google Bild ist da recht dunkel. Aber da ein Weg auf dem Bild erkennbar ist (und dies der einzige richtige Weg zu sein scheint) glaube ich, ich liege mit dem Pfad richtig.

  4. Lothar

    Tolle Bilder und eine exakte Beschreibung.

    Wir beide (55/50) sind den Weg erstmals 2005 (Juli) gewandert. Ergebnis: drei Zehennägel weniger.
    Unser Rückweg am späten Nachmittag, mit der Sonne im Rücken, war heftig.
    Kurz vor dem Verdursten zurück am Wagen. Unser Wasservorrat war einfach zu gering (4,5 Liter).
    Der im Text angesprochene Sommerbewohner hatte uns mit köstlichem Bergquellwasser versorgt.

    Fazit: Ein tolles Erlebnis, dieser Strand, dieser Blick vom Pass. Das war ’s allemal wert.

    In diesem Mai (2008) wagten wir uns ein zweites Mal nach Güigüi. Dummerweise hatten wir unsere Stöcke vergessen. Denn die sind wirklich mehr als empfehlenswert.
    Da wir den Einstieg kannten, trauten wir uns mit dem Wagen bis zu eben diesem Einstieg und fanden an einer Plantageneinfahrt neben zwei weiteren Fahrzeugen einen kleinen Platz zum Parken. Ab Tarsatico geht’s allerdings mit einem normalen PKW nur im Schritttempo voran.
    Wir hatten bei dieser Tour 7,5 Liter Wasser dabei und brachten am Abend 1,5 Liter zurück. Unser Glück war ein bewölkter Tag, der die Strecke sehr angenehm gestaltete. Am Strand gab es puren Sonnenschein.
    Auf dem Pass ist es wirklich besorgniserregend, wenn man sich den Abstieg nach Tarsatico anschaut. Einfach ignorieren und nach vorne schauen.
    Leider hatten wir mit den Gezeiten Pech, denn das Wasser stand sehr hoch. Ließ sich aber nicht vermeiden, da wir nur an diesem Tag die Tour machen konnten. Nachteil ist auch, dass der Sandstrand, zumindest in diesem Jahr, bei Flut völlig verschwunden ist und erst bei rücklaufendem Wasser auftaucht. Mindert aber nicht das beeindruckende Erleben.
    Obwohl wir Wanderungen, Walken und Joggen gewohnt sind, war der Rückweg wieder extrem. Wir sind gemütlich bis langsam bergan gestiegen. Trotzdem ging der Puls ordentlich ab. Auf dem Pass eine kurze Rast – war recht kühl, die Pause – bevor wir den beschwerlichen Abstieg nach Tarsatico wagten.
    Und den Sommerbewohner trafen wir auch wieder an, auf dem Hinweg. Er spricht ein verständliches englisch und konnte uns berichten, dass in der Woche zuvor eine Frau wegen Herzschwäche auf der Strecke gestorben ist.
    Ein weiterer Beleg dafür, dass die Strecke nicht ohne ist.

    Wir haben für uns beschlossen, dass 2x reichen sollte.

  5. kriki

    Hi Lothar,

    ganz herzlichen Dank für dein Kommentar! Ich finde es ja wirklich beeindruckend, dass Ihr das gemacht habt. Und schön war es doch wirklich?! OK, ich bin mehr als 20 Jahre jünger, aber es war echt hart. (Falls wir mal zufällig gleichzeitig auf Gran Canaria sein sollten, vielleicht wagen wir es trotzdem nochmal? – Irgendwie reizt ja auch der Weg.) Toll, dass du es hier zu meiner Seite gefunden hast und eine ähnlich spannende Geschichte schreibst.

    Übrigens alle Bilder, die ich auf dem langen Weg gemacht habe findet man hier:
    bei flickr.com / spassfotograf

  6. Karol

    Hört sich spannend an. Die Bilder und weg beschreibung find ich super. Am 26.01.09 flieg ich auch nach Gran Canaria jetzt zum 2ten mal und ich hoffe das ich Zeit (und mut) finde um dahin zu gehen. Aber mit den ganzen tollen Tipps von dir sollte es klappen.
    Ausserdem wenn ich schon hier bin wollte ich sagen wenn jemand interesse an günstigen Zimmer auf Gran Canaria hat, dann kann er mich anschreiben. Meine mutter wohnt dort und vermittet sehr günstig Zimmer. Damit es für alle bezahlbar ist nimmt die zu Zeit pro nacht nur 15euro pro doppelzimmer was 7,5 euro pro person macht und damit meiner meinung ein schnäpchen ist.
    Ich selber überlege ganz nach Gran Canaria umzuziehen da die Insel einen wirklich verzaubern kann.

    Wegen Zimmer könnt ihr mich zB per ICQ anschreiben: 194408322

    Grüsse an alle Gran Canaria liebhaber!!!!!

  7. Tom

    Hallo,
    fliege nächste woche nach Gran Canaria und hätte da ein paar fragen zum Playa de Güigüi.
    Vielleicht kannst du mir ja helfen.

    Wie oft fahren diese Boote zum Strand? Soll ja Touren da hin geben.
    Wie siehts mit Ebbe und Flut im Mai aus? Kriegt man überhaupt irgendwann Sandstrand zu sehen?
    Und ist es möglich am Strand zu schlafen oder würde das zu kalt werden?
    Ist es erlaubt ein Lagerfeuer zu machen? Evtl. paar Sträucher oder Holz dafür in der Nähe?

    Wirklich schöner Bericht.
    Werde die Wanderung wohl auch auf mich nehmen 😉

    Grüsse

  8. Michael

    Hallo Hallo,

    Der Bericht is wirklich super, die Beschreibung mehr als exakt und sehr gut geschildert,

    Ich lebe seit knapp 4 Jahren auf der Insel und war bisher glaube ich 9 oder 10 mal an dem Strand, er ist einfach Perfekt man hat Ruhe, kann wirklich tun und lassen was man will. zur Frage ob man Feuer amchen darf, Dürfen tut man hier nichts also sprich Grillen Lagefeuer das ist an alles Stränden Verboten, jedoch, der Strand ist leer, also ja man kann amchen, das einzigste Problem was entstehen kann is das der Einsame Bergeremit runterkommt und mitfeiern Will :-)(ist uns passiert) aber es macht Spass *grins*.

    Wer noch fragen hat ich helfe gerne weiter

    MSN: micha2398@gmx.de

    Liebe Grüsse Micha

  9. sven

    hi , schöner beitrag. wir (4 Personen 20-28) sind ebend genau diesen weg anfang september gelaufen. morgens um 7 los und zum sonnenuntergang wieder am auto. Es war sehr anstrengend, aber wunderschön. Aber ich weiß nicht wie es bei dir war, bei uns war alles vermüllt, da die einheimischen in ihren ferien dort nur party machen und nix wegräumen. echt schade es wäre sonst viel schöner.

    Aber es ist jedem zu empfehlen.

    lg sven

  10. kriki

    Hi Sven,

    sag mal, das war diesen September, oder letztes Jahr?
    Bei mir ist es ja nun fast 2 Jahre her (Jan 2008)
    (wobei ich plane, im kommenden Februar das Ganze wieder zu machen – mal sehen, ob allein!).

    Also ich meine, dass bei dem kleinen, direkten Aufstieg vom Strand hoch auf das erste Plateau durch die Windverwehungen oder so, etwas lag, was ich als Müll sehen würde. Das war aber eher so eine bis max. zwei von diesen 5L Wasserkanistern, ein bis zwei Tüten, ein bisschen Kohle… aber wirklich kaum mehr.

    Ist es schlimmer geworden?

    Hast du ggf. Fotos von eurem Weg dort?

    Ganz ehrlich, das würde mich nicht nur wegen des Mülls dort interessieren, sondern auch, weil ich gerne aktuelle Bilder sehen würde, und vor allem, wie andere es erlebt haben!

    Ansonsten alle lieben Grüße!

    dein Kriki

  11. Ina

    Hallo und vielen Dank für Deinen Bericht !
    ich bin… oh je… vor knapp 10 Jahren dort gewesen, allerdings sind wir vom Playa de veneguera aus losgelaufen… und das erschien mir kürzer- es können nicht mehr als 1,5 Stunden gewesen sein. Kann das stimmen?
    Liebe Grüße

  12. kriki

    Playa de Veneguera ist ne ganze Ecke weiter südlich als Playa de Guigui!
    Veneguera erreicht man von Puerto de Mogan aus (und da kommt das mit ner guten Stunde schon hin).
    Veneguera ist auch etwas bekannter bzw. wegen der deutlich leichteren Erreichbarkeit auch etwas besuchter.
    Wer sich nicht auf den langen Guiguiweg wagen möchte, für den ist der Playa de Veneguera sicherlich ne schöne Alternative!

  13. Peter

    hallo krikri

    toller Bericht. Es ist nun schon 27 Jahre her, da habe ich fuer 3 Jahre in Guï-Guï gelebt, allein in meiner Hoehle, oben im noch abgelegeneren Teil des Tals. Seither war ich nie mehr dort. Vor 2 Jahren sind wir nach La Palma ausgewandert, und dabei ist die Faehre, die wir von Marokko genommen hatten, untergegangen. Einen Bericht darueber und unsere Bemuehungen seither, den Korruptioins-Fall zur Aufklaerung zu bringen, findest du dokumentiert auf der oben angegebenen Webseite…Diesen April werden wir dann vor Gericht gehen gegen Armas Naviera, die ja auf allen Inseln die Schiffe fuer die Ueberfahrten stellt.

    Ich habe eine besondere Bitte / Frage:
    Ich suche „Juan“, der damals auch im Tal wohnte, und der angeblich heute einen Kiosko/Bar irgendwo zwischen Tasartico und Puerto de Mogan betreibt.
    Vielleicht ist es ja diese bunte Bar, die du auf einem deiner Bilder abgelichtet hast. Juan ist ein Deutscher, um die 50-60, damals (und wohl heute noch ein Huehne von einem Mann).
    Ich wuerde ihn gerne wieder treffen. Falls du wieder dahin gehst, koenntest du mal einen Versuch starten, und ihm dann meine mail uebergeben? Oder kennst ihn gar?

    Das Tal ist wirklich sehr schoen, es war eine wunderbare Zeit.

    Gruss, Peter

  14. Rouven

    Hallo Kriki,

    vielen Dank für die ganzen tollen Berichte hier. Ich habe am 5.3.2010 die Tour gemacht und meine Befürchtungen(Sturmschäden)haben sich leider erfüllt. Es gibt hier schlichtweg keinen Sandstrand mehr, sondern nur noch Felsen und Steine. Der zweite Strand war am Freitag selbst bei tiefster Ebbe nicht zu erreichen.

    Tolle Bildersammlung aus 2010. Einige Bilder habe ich fast identisch geknipst. Warum mache ich mir überhaupt die Mühe, wenn es hier schon alles gibt. 🙂

    Große Sturmschäden auch an den Stränden in Maspalomas, Las Palmas,… Dennoch ein toller Urlaub.

    Schöne Grüße, Rouven

  15. Christina

    Hallo Peter,
    ja stimmt. Juan hat diese Bar „El Paso“ schon mindestens seit 1996. Damals mit Apollo
    und später betreibt/e er diese Bar mit seiner Freundin.
    Habe mal auf GC gelebt und kannte Juan recht gut. Habe auch Fotos.
    Bei meinem letzten Besuch bei ihm lebte er auch dort oben bei der Bar.

    Gruß Christina

  16. Sandy

    Ein grosses Lob

    Einfach nur super toll diese wunderschönen Fotos!!

    Gran Canaria ist wie meine zweite Heimat, war schon als Kind immer dort. Familienurlaub immer auf Gran Canaria.
    Letztes Mal war ich im Oktober 2011 mit meinem Freund und der ganzen Familie in Playa del Ingles. Die Dünenlandschaft ist ein Traum, leider aber völlig überbevölkert…

    Wir haben schon einige Inseltouren mit dem Mietwagen gemacht. Die Bergen, die einsamen Küsten, einfach ein Traum. Die Westküste ist atemberaubend schön.
    Mein Verlobter und ich wandern sehr oft in den Bergen. Aber die Wanderung zu den GuiGui Stränden haben wir leider noch nicht gewagt. 😕

  17. kriki

    Hi Sandy,

    ja da muss ich dir zustimmen! Der Süden ist sehr stark überlaufen und nicht so der Punkt für Abgeschiedenheit, Ruhe und „Rauskommen“. Aber wie du sagst, die Insel hat so viel zu bieten, wenn man einfach mal die Touri-Zentren verlässt und sich zu Fuß von den Straßen entfernt.

    Ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich irgendwo wandern gehe.

    2011 habe ich eine tolle Tour zwischen zwei Stauseen gemacht (Soria und Chira) die auf ganz unterschiedlichem Niveau liegen. Man kann prima um den Roque Nublo wandern (und das mit nur wenig Anstrengung). Es gibt einfach alles!

    Ich würde ja gerne wissen, wie Guigui heute so aussieht – damals war es den (recht hohen Aufwand / Stress / Anstrengung) wert, weil es so unberührt war und so ruhig!

    Allen Gran Canaria Fans wünsche ich, dass die Insel für euch weiterhin zauberhafte neue Seiten bereithält, was sie für mich immer noch tut.

    Ganz liebe Grüße und ich freu mich, wenn euch meine Artikel oder die Bilder auch freuen.

    euer Kriki

  18. Willo

    Hallo Kikri,
    Auch von mir ein Lob.Echt tolle Bilder.
    Ich bin heute diese tolle Tour gelaufen und kann nur sagen,dass es sich immer noch lohnt.
    Es sieht immer noch alles so aus wie auf den Bildern. Ich hatte Glück mit der Tide und konnte noch gut um die Felsen huschen um zum zweiten Strand zu kommen. Es war ein toller Tag den ich bestimmt so schnell nicht vergessen werde. Aber morgen gibt es sicher erst einmal einen richtig ordentlichen Muskelkarter der es aber Wert ist.

  19. Chrizz

    Hallo zusammen,

    ich war Anfang Mai auch am Playa Güi Güi, nachdem ich mir bei diesem Reisebericht die Neugier gestärkt habe.

    Inzwischen sind am Einstieg eindeutige Beschilderungen vom Tourismusamt angebracht worden.

    Der Weg an sich hat sich in keinster Weise verändert und auf die Hinweise die im Reisebericht angeführt sind ist unbedingt Folge zu leisten.

    Wir hatten pro Person 3l Liter Wasser (zusätzlich auch noch Obst) mit dabei und alles wurde auch verbraucht, vorallem beim Rückweg (Anstieg).

    Ich habe die gesamte Wanderung mit Pulsuhr gemacht und der Kalorienverbrauch war enorm. Beim Hinweg war er moderat und entsprach meinen Erwartungen (800 Kalorien in 2 Stunden), aber der Rückweg !!! Nur der Aufstieg kostete mich 1100 Kalorien (1,5 Stunden).
    Beim Rückweg hatte meine Freundin schon ziemliche Schwierigkeiten mit dem Kreislauf aber nach ein paar Keksen und gutem Zureden ging’s doch wieder.
    Damit auch die Kalorienwerte ein wenig schlüssiger werden: ich bin m, 35 und regelmäßiger Wanderer

    Leider nehmen es einige Besucher sich das Recht heraus, ihren Müll nicht wieder mitzunehmen und es gibt einen Bereich, an dem doch einiges an Müll angehäuft ist.

    Aber ich bereue es nicht, dass ich diese Strapazen auf mich genommen habe, der Strand war toll, die Wanderung eine besondere Erfahrung und ich kann sagen, dass ich wirklich auf Gran Canaria war. Ich kann diesen Strand nur empfehlen!!

  20. Sven von Scheidemann

    Wirklich fantastischer Artikel, Chris. 🙂 Ich werde ihn gleich mal in meinen Communities verteilen. Da sind auch einige deutschsprachige Gran Canaria Fans dabei.

  21. Roman

    Wir waren gestern am Playa de GüiGüí. Nachdem ich vor der Wanderung und vor meiner Reise auf Gran Canaria auch Deinen Bericht hier gelesen habe, will ich kurz ein aktuelles Feedback abgeben.

    Der Weg ist nach wie vor steinig und eine Herausforderung der besonderen Art. Als geübter Wanderer mit guter Kondition und Fitness ist er allerdings machbar und kein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben für den Hinweg knapp 2h benötigt. Für den deutlich schwereren Rückweg mit dem längeren Anstieg benötigten wir 2,5h. Der Rückweg ist wirklich schwerer und deshalb sollte man sich am Strand unbedingt gut erholen und regenerieren. Wir haben die Strandpause von gut 2h genutzt, und uns gestärkt. Jeder 1,5l getrunken und je zwei kanarische Bananen + Donuts vertilgt. Das war gut und wichtig für den Anstieg zurück nach Tasartico. Die Gezeiten sollte man vorab checken. Einfach per Suchmaschine die Zeiten für Ebbe und Flut auf GC suchen. Nur bei Ebbe macht es Sinn dorthin zu wandern!

    Ansonsten hatten wir perfekte Bedingungen. Bestes Wetter, Ebbe am Strand und somit ein wunderbares Erlebnis. Vor allem der zweite Strand nördlich hinter den Felsen ist ein wahres Paradies. Wenn man vom unschönen Strand in Maspalomas kommt, wo fast ständig starker Wind herrscht und Sand in der Luft wedelt, was ein ungestörtes Sonnenbaden nahezu unmöglich macht, herrscht am Playa de Guguy Ruhe, Windstille, Meer, Wellen und ein großartiges Panorama in Richtung Teneriffa. Sogar der Teide zeigte sich uns. Ich habe viele hundert Bilder auf der Wanderung gemacht. Die Aussicht ins Tal und die vielen Naturschönheiten sind wirklich fantastisch. Allein deshalb lohnt der Weg fernab vom Massentourismus. Trotz des anstrengenden Pfades waren wir gestern nicht allein unterwegs. Noch mindestens 5 weitere Pärchen sichteten wir am Strand. Erstaunlich. Deshalb will ich auch nicht zu viel Werbung für diese Tour im Netz machen, denn wenn hier täglich immer mehr Leute den Weg auf sich nehmen, wird das dem Tal nicht besser tun. Müll ist überall auf der Insel ein Thema. Auch das Tal und der Strand von Guguy bleiben davon nicht verschont. Zum Teil hinterlassen Wanderer hier und da etwas und am Strand wird auch jede Menge Plastikabfall vom Meer angespült. Wir haben einiges mitgenommen und entsprechend entsorgt. Wenn das jeder Wanderer tun würde, wäre der Natur ein Stück weit geholfen. Apropos Natur…jede Menge Echsen sonnen sich auf den Steinen hinter dem Strand. Ich habe wirklich viele gesehen und konnte auch einige fotografieren.

    Mir wäre es sehr wichtig, dass der Strand und das wunderschöne Tal ein Einod auf Gran Canaria bleiben und so erhalten werden. Überhaupt hat Gran Canaria so viel schöne Natur und Wanderungen zu bieten, die quer durch die Wildniss an großartige Orte führen. Maspalomas und vor allem das versnobbte Meloneras war für mich eine Enttäuschung. Nach der Umorientierung zum Abenteuer- und Wanderurlaub bleibt der Urlaub auf Gran Canaria in guter Erinnerung und wenn es mich noch mal hierher verschlägt, werde ich ganz sicher den Strand und das Tal ein weiteres Mal besuchen.

    Übrigens leben dort aktuell 2 Familien und eine Frau (was ich sehen konnte) im Tal. Am ersten Haus hinab ins Tal war sogar ein schreiendes Baby zu hören. Die Bewohner scheinen alle Spanier zu sein. Beweisen kann ich das aber nicht. Erstaunlich, wie man dort fernab der Zivilisation dem Leben fröhnen kann. Das mag seine schönen Seiten haben aber ist unterm Strich ganz sicher auch kein reines Vergnügen. Ich finde es respektabel…

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