Mein persönlicher Jakobsweg zum Playa de Güigüi & Punto Güigüi Chico:

Meine „Wanderung“ von Tasartico zum geheimen Playa de Güigüi und zum Punta Güigüi Chico:

Wichtige Info / Hilfgesuch im Kommentar von Peter (klick auf Artikel) unten!!!
Es wird ein ehemaliger Guigui Bewohner gesucht, namens Juan, der heute einen Kiosko irgendwo auf dem Weg von Mogan nach Tasartico hat! Bitte fragt nach, wenn ihr die Wanderung noch vor euch habt! Fragt bitte auch die Frau oben bei der Saftbar „El Paso“, ob sie was weiß,… Jede Info hilft Peter echt! – Danke!

I love you at Playa de Güigüi
An wen du denkst, wenn du hier bist, der ist (d)ein Juwel!
-…übrigens, hinten rechts sieht man den Pico de Teide / Teneriffa

Ich hatte ja versprochen, dass ich über meinen Tagesausflug nach Tasartico und den Weg zum versteckten Strand von Guigui (oder auch Güigüi) berichten würde. Zu meiner selbst auferlegten „Vermessungsaufgabe“ der Insel Gran Canaria gehört natürlich auch das, was man nicht einfach mit dem Bus oder dem Mietwagen erreichen kann. Viele schöne Plätze (der noch folgenden West- oder Ost-Tour) auf der Insel, egal ob im Landesinneren oder an den Küsten sind prinzipiell sehr gut zu erreichen. Auch sind die Zeiten vorbei, in denen man Angst vor den Serpentinen auf Straßen haben musste, die ungefähr 1,25 Mal so breit sind, wie ein Auto und trotzdem talwärts keine Leitplanke haben.

Was jedoch wenigen bekannt ist, ist, dass auf der Westseite der Insel zwei wunderschöne Strände versteckt und von aller Zivilisation abgeschlossen liegen. Playa de Guigui sind faktisch zwei Buchten mit wunderschönen Stränden (Playa de Guigui und der dahinterliegende und überhaupt nicht vom Land erreichbare Punta Guigui Chico), die so abgelegen und versteckt liegen, dass man sie nur schwerlich erreichen kann. Es führt keine Straße in die Barrancos (Barranco de Guigui Grande), da hier das Vulkangestein, die Berge und Canyons sich einfach in den Weg gestellt haben. Nur wenige Buchten ab Puerto de Mogan und dann erst knappe 30km dahinter Playa de San Nicholas de Tolentino sind überhaupt, wenn auch schlecht mit dem Auto erreichbar (und vor allem sind diese nicht wirklich schön oder den Weg wert). ABER zwischen Tasartico (ein Barranco weiter als Tasarte) und San Nicholas liegen die oben genannten Traumstrände. Sie sind auch nur von diesen beiden
Punkten aus erreichbar.

Wege und Luftbilder bei Google-Maps und Google-Earth
Der Startpunkt der Wanderung im Tal von Tasartico als KMZ
(benötigt ein installiertes Google-Earth)*

Der Startpunkt der Wanderung im Tal von Tasartico bei Google-Maps (online zu sehen)

Der Strand von Güigüi als KMZ
(benötigt ebenfalls ein installiertes Google-Earth)

Der Strand von Güigüi als KML bei Google-Maps (online zu sehen)

Die ungefähre Wanderroute bei Google-Maps (online zu sehen)


Größere Kartenansicht

Mit dem Auto sollte man von Playa del Ingles oder Maspalomas zuerst die GC-01 nehmen, die einen in einer Bucht hinter Puerto Rico dann auf die Küstenstraße GC-200 führt. Dieser folgt man dann über die Buchten nach Puerto de Mogan, über Mogan selbst dann ins Inland, so als wollte man nach San Nicholas fahren. Nach Tasarte muss man bei der nächsten Gelegenheit links nach Tasartico abbiegen (auf die GC-204) (zum jetzigen Zeitpunkt gibt es dort einen Ausblickspunkt in das Tal von San Nicholas (ein, wie hier genannter Mirador), wo auch fruchtige Drinks zu kaufen sind).

Die neu erbaute Straße (auch nicht wirklich breit und bei Gegenverkehr ein wirkliches Problem, da man bis zur letzten Beuge zurückfahren muss, um den anderen vorbei zu lassen) bringt einen doch sicherer in das Dorf Tasartico (welches letztlich nur Landwirtschaft betreibt – man sieht auch bei google-earth die „Felder“ die, wie auf Gran Canaria typisch durch Planen abgedeckt sind).

Abbiegen bei Tasartico
Abfahrt auf die GC-204 nach TASARTICO

Früchte und Getränke
Der unverkennbare Fruchtgetränkeladen

Im Dorf sollte man sich links halten und an Plantagen vorbei ins Tal (in Richtung Wasser fahren) und auch erst sehr spät den Wagen abstellen (der offizielle Parkplatz ist ca. 2 km vom Anfangspunkt der Bergbesteigung entfernt). Die Straße, die ab dem Ort auch wieder unbefestigt ist, ist schmal und bietet daher leider in der Nähe wenige Möglichkeiten in der Nähe des Fußpfades zu parken.
Hier die Anfahrt mit dem Auto von Playa del Ingles bei Google-Maps (online zu sehen)

Zum Aufstieg 01
Die Holzpfähle weisen auf den Einstieg hin

Ich bin zunächst auch daran vorbei gelaufen und erinnerte mich erst als ich hölzerne Telefon/Stromleitungen rechterhand den Berg hinauf führen sah – dorthin, wo eben gerade nichts ist. Es gibt zwei Anfangspunkte (einen hinter eben diesen Strommasten und einen davor), wobei der höhergelegene (auch zum Parkplatz nähere), der bessere ist.
Das beschriftete Rohr und der Kasten weisen auf den Einstieg hin
Man kann auch nur dieses Rohr am Wegesrand finden und ist so schneller auf dem richtigen Weg

Es steht auf einem Wasserrohr einfach mit Sprühlack: „a guigui“. Ein Kasten an einem Pfahl, der irgendwie zu einer Umweltschutzorganisation (Reserva Natural Especial de Guigui) gehört (leider wurden alle weiteren Informationen darauf übersprüht) weist ebenfalls auf diesen ersten Anfangspunkt hin.
Hier genau geht es los
Hier geht es los

Der Anfang des Weges ist leicht und führt langsam in den Canyon hinauf (Cañada de Aquas Sabinas). (Man sieht die Strom/Telefonkabel an den Holzmasten als Hinweis auf die grobe Richtung. Dann wird einem irgendwann klar, dass man fast an absoluter Höhe des Bergrückens die Überquerung über den Kamm wagen muss.
Blick hinunter in das Tal von Tasartico
Blick auf halbem Weg in das Tal nach Tasartico

Blick hinauf zum Pass
Blick hinauf zum Pass

Man besteigt also den Degollada (Pass) de Aguas Sabinas zwischen dem links liegenden Berg Montaña de Aguas Sabins (736m Höhe) und dem unbenannten Berg auf der rechten Seite (mit 796m Höhe). Der Weg wird zunehmend steiler, bis man ganz oben (nach ca. einer Stunde Marsch und Kletterns) dann nur noch an Zick-Zack-Steigen steht und steil bergab in das Tal schauen kann. Die ungefähre Höhe an diesem Punkt dürfte bei knappen 700 Höhenmetern liegen.
Blaue, orange, graue oder weiße Pfeile markieren den Weg
Blaue, graue, orange oder weiße Pfeile markieren den Weg meistens recht gut

Letzte Blicke in das tief gelegene Tal
Letzte Blicke in das tiefe Tal

Blick zum steilen Anstieg zum Kamm
Blicke zum immer noch weit entfernten Kamm

(Wie hoch ich im Tal von Tasartico gestartet bin, weiß ich nicht, vermute aber unter 200 Meter über NN – jedenfalls ist der Anblick schon mehr als nur beunruhigend, wenn man so wie ich, leichte Höhenangst hat, da man dann erst sieht, wie steil man tatsächlich hinauf geklettert ist und vor allem, dass man diesen Weg irgendwann wieder rutschig auf losem Kies, Geröll, kleinen Steinen oder großen Findlingen wieder hinunter klettern muss.

Letzte Blicke in das Tasartico Tal
Der letzte Blick weit hinab in das Tal (die weißen Planen sind größere Plantagen)

(Es gilt immer zu beachten: rauf ist insofern von der Bewegung her leicht, weil man hangwärts schauen kann und einfach nur steil nach oben steigt, aber vom Kraftverbrauch ist es sehr ermüdend. Runter ist primär ein Vorsichts/Konzentrationsproblem, da man leicht ins Rutschen geraten kann und wirklich leicht viele Meter abrutschen würde (was einen nur in wenigen Situationen töten würde, aber einen Beinbruch,… unweigerlich hervorrufen würde, weil es wirklich steil ist).
Erste Blicke in das Barranco de Guigui
Erste Blicke in das erreichte Tal von Guigui

Direkt nach Überquerung des Kammes kann man rechts innehalten und sich am Felsen anlehnen (durchlöcherte Lavafelsen bieten halt) und wenn man, im Gegensatz zu mir auch auf dem Hinweg hier schon die Augen auf hat, sieht man je nach Wetterlage von hier schon den Pico de Teide von Teneriffa über der Wolkenschicht ganz links über dem gerade erst betretenen Canyon de Guigui und dem noch weit entfernten Meer. (Trotz allem habe ich hier ernsthaft darüber nachgedacht, das ganze Vorhaben genau hier abzubrechen und mir einzugestehen, dass es einfach zu viel für mich ist. Nur die Tatsache, dass man es sich nicht eingestehen möchte hat mich dazu bewegt, doch weiter zu gehen).
tief im Tal noch nichts wie Strand in Sicht
Blick in Richtung der Bucht, aber kein Strand in Sicht

So, also jetzt muss man ja nur noch bergab!
Ja, wenn das so leicht wäre.
Nach anfänglichen wirklich steilen Zick-Zack-Strecken, gefolgt von endlich angenehmen und nur leicht abfallenden langen Bögen unterhalb der Canyon-Krone geht es dann wieder unangenehm und wackelig talwärts.
Der schmale, aber gangbare Weg unterhalb der Krone
Der schmale, aber nicht allzu abschüssige Weg unterhalb der Bergkrone

Man muss (deutlich später und tiefer) in ein ausgetrocknetes Flussbett, an kleinen Auen vorbei, an einer kleinen Oase vorbei (die als Wasserquelle dient), letztendlich zu den drei Hütten (zu denen die Kabel führen und die das Quellwasser in eine Zisterne abpumpen).
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Gefährlich anmutende Kurven, aber zum Glück immer noch kein zu starkes Gefälle

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Der Blick in das tiefe Tal von Guigui

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Ein weiterer Blick in das Tal von Guigui (grüne Flächen sind größere Kakteen-Anordnungen)

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Erstaunlich grüne Auen in der aufsteigenden Sonne (Jan. 2008)

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Ein wenig frische Vegetation im Januar

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Das Tal mit einer Oase und Palmen

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Das Reservoir mit Wasser, gefüllt aus der höher gelegenen Oase

Hier soll angeblich im Sommer sogar ein Mensch leben und ggf. ein Getränk für den Wanderer parat haben. An den Hütten vorbei hat man vielleicht nur noch 300 Höhenmeter vor sich, (die sich entsprechend langziehen), bis man den ersten Strand von Guigui erreicht.
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Die Häuser / Hütten der wenigen (des einzigen) ansässigen Canarios im Tal

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Das Barranco mit Flussbett

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Letzte Blicke hinauf zum rechts liegenden Einstieg in das Tal

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Immer noch kein Strand in Sicht?!

UND HIER IST DIE BELOHNUNG FÜR ALL DIE ANSTRENGUNGEN
,
die mich im Übrigen nur für den Hinweg schon 2,5 Stunden gekostet haben!
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Der letzte Abstieg direkt zum Strand

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Der Strand von Playa de Guigui

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Ein Blick nach Links

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Ein Blick nach Rechts (Richtung Fels und Punto de Guigui Chico

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Steine und Felsen trennen die Strände bei Flut

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Nur der Strand

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Weiterhin nur mein Strand in Sicht

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Fels hinter dem Strand

Die beiden Strände liegen ruhig und menschenleer nebeneinander (hat man gerade Niedrigwasser, kann man beruhigt zum zweiten, etwas längeren Strand Punta Guigui Chico und sich dort hinlegen, sollte jedoch immer den Wasserstand und die Felsen, die beide Strände trennen, im Auge haben. Ich habe mit gewisser Unruhe dort gelegen, da mir ein weitaus schwieriger und ermüdender Rückweg Sorge bereitete.
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Eine kleine Impression vom Aufstieg

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Der auf dem Hinweg verpasste Blick zum Pico de Teide (Teneriffa)

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Der erfreuliche, letzte Blick in das Tasartico-Tal
(Hinweg: wenn ihr dieses Feld / Lagerbereich hier seht, seid ihr zu weit gelaufen, da der Einstieg weiter oben im Tal liegt.

Der untere Weg (bis zur Hälfte des Barancos im Tasartico Tal) soll kaum noch gangbar sein. Auch soll der Weg über San Nicholas de Tolentino nicht die gute Wahl sein, da er deutlich langwieriger (und weniger direkt) sein soll.

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Und die wirklich letzten Meter oberhalb des Dorfes

Den Rückweg beschreibe ich jetzt nicht weiter, da er leider nur noch der schmerzhaft lange, notwendige und traurige Abschied dieses wundervollen Ortes ist. Es ist nur unbedingt zu sagen, dass er mehr als eine halbe Stunde länger gedauert hat, weil man einfach nicht mehr so frisch ist, wie am Morgen und dem Hinweg. UND so wenig das hier zu vermitteln ist, es ist der Rückweg, der (wenn am gleichen Tag zurück gegangen werden muss und nicht auf dem Plateau gezeltet / übernachtet werden kann) hier das tatsächliche Problem darstellt und einem die Grenzen der physischen (und auch psychischen) Belastung aufzeigt.
Eine Luftlinie von 5 km (bei google-earth) bedeutet aufgrund der vielen Serpentinen deutlich mehr als 10km je Wegstrecke. Den Höhenunterschied auf beiden Seiten von je maximal 700m sollte man auch nicht außer Acht lassen.

Mein Fazit:
Schön, dass ich es gemacht habe. Schön, dass ich nicht umgedreht habe. Wunderschön auch der Strand und diese Ruhe – Ich mache es aber definitiv so schnell nicht wieder und werde die Geschichte samt Bildern meinen Enkeln erzählen. Zehren von den schönen Bildern und Erinnerungen werde ich jedenfalls noch lange! Von allen Dingen, die ich bisher in meinem Leben angegangen bin, von allen verrückten Ideen, die ich hatte, von alledem, was mir wirklich reelle Angst gemacht hat, von den Momenten, wo man um sein eigenes Leben bangt, dies war DER Moment, der fast alle übertrumpft.

Tips:

  • Bitte tretet den Weg niemals an, wenn ihr auch nur noch den kleinsten Kater vom Vorabend haben solltet!
  • Geht den Weg nach Möglichkeit mit einem oder mehr Menschen (dies ist sozial sehr wichtig, da man sich gegenseitig aufbauen und bei der Stange halten sollte).
  • Im Sommer kann es noch viel weniger erträglich sein, in das Tal hinab zu steigen, da die Höhe, Stärke der Sonne und die Temperatur allgemein das ganze stark erschweren würde (im Januar 2008), als ich da war, kam die Sonne noch nicht mal ganz über den Bergrücken und die Temperatur und der leichte Wind sorgten wenigstens, was das betrifft, für weniger Probleme.
  • Nehmt alles, was ihr braucht in Rucksäcken mit, da Taschen einfach zum Ausgleichen der Bewegungen hinderlich sind.
  • Gutes Schuhwerk bedeutet GUTES SCHUHWERK! (Meine Skaterschuhe waren einfach MIST!)
  • Wer irgendwelche (Nordic-Walking oder) Hiking-Sticks (Wander/Kletterstäbe) hat, der wäre gut bedient, diese zu nutzen, weil man damit gerade beim Abstieg (aber auch beim Aufstieg an heiklen stellen) gut für Kraftverteilung sorgen kann.
  • Zwei Liter Wasser sind für beide Wege an einem Tag & mit nur kurzem Aufenthalt am Strand eindeutig zu wenig. Essen muss man hingegen kaum (Man beachte nur ein bisschen seinen Blutzucker)!
  • Bedenkt die Pausezeit am Strand, weitere und leider auch zunehmend häufigere und längere Pausen auf dem Rückweg, die ggf. anstehende Dämmerung. Bei Dunkelheit ist der Weg nicht zu machen. Ich habe es gerade so eben noch geschafft. (Schaut nach, wann der Sonnenuntergang zur Jahreszeit ansteht, wenn ihr da seid).
  • Schaut auch vorher in den Gezeitentabellen nach, wann dort Ebbe ist (nehmt die Zeit von Las Palmas + ca. 5 Minuten), weil der zweite Strand zuläuft und man so nur noch schwimmend (doof mit Kamera) den ersten Strand erreichen kann (und nur so den Rückweg antreten kann).
  • Ich habe jetzt ein Problem mit meinem linken Knie (und der Kniescheibe oder einem Muskel/Sehne eben dort, oder was auch immer, da ich auf dem Abstieg irgendwie nicht gut ausgeglichen habe / wohl leicht abgerutscht bin. Der Schmerz war auf dem letzten Kilometer unerträglich, aber die Angst vor der Nacht trieb mich voran).
    Kläre ich, bei fehlender Genesung noch, was dies wirklich ist. – Diclophenac hat das Problem jedenfalls innerhalb von drei Tagen gelöst – interner Bluterguss im Knie.

    P.S. Bilder meiner recht langen West.Tour, der etwas kürzeren Ost-Tour und allen weiteren Bildern der Insel sind jetzt unter den respektiven Links zu finden.

    Hier die Flickr-Galerie mit noch meeeehr Bildern:
    [flickr album=72157604777496518 num=9 size=Thumbnail]

    * Das Programm für den PC -> Google-Earth findet man zum Download>>>hier<<<

    24 thoughts on “Mein persönlicher Jakobsweg zum Playa de Güigüi & Punto Güigüi Chico:”

    1. Hi Kriki! Ein toller Bericht! Schade, dass ich nicht dabei sein konnte… ;-( In Anlehnung an unsere bewegte Detektiv-Vergangenheit hätte es jetzt nur noch gefehlt, dass Du eine Schmuggler-Bande entdeckst, die in der Bucht ihr Unwesen treibt. 😉 Ich glaube, wir sollten dringend mal an unserem Hörspiel arbeiten… Viele Grüße nach Gran Canaria und weiterhin eine schöne Zeit!
      LG Thomas

    2. Hi Kriki!
      Was habt ihr in Hamburg am Heiligen Abend von 24 – 3.00 Uhr so lange da gemacht?
      Doch nicht nur in das vernebelte Hafenbecken geschaut.
      Die Bilder vom Christobal sind Neid erweckend schön.
      Viel Spaß noch und LG Tabea

    3. So, erstmal habe ich den Artikel wieder hergestellt (fehlten ja die schönen Bilder).
      @Thomas: ja hast Recht, wäre das spannend gewesen, wenn da ein Boot angelegt hätte und die Madonna-Figuren gefüllt mit Juwelen angeschmuggelt hätten, die sie natürlich den ganzen Weg hinauf und hinunter auf die Insel einführen! – Mit denen lege ich mich dann aber nicht an, weil die dann garantiert voll durchtrainiert waren 🙂
      @Tabea-Luise: Danke, und ganz liebe Grüße zurück! Ich hoffe euch geht es auch gut. Ja, Parque Cristobal ist prima. Jetzt sind aber auch hier wieder die Bilder drin, hoffentlich gefallen dir auch noch ein paar von den neuen.
      Weihnachten haben wir tatsächlich bloß da gesessen, ein Feuerchen gemacht, Kekse gegessen und Punch getrunken und ab und an die Elbe hinauf fotografiert. War sehr kalt!

    4. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der tatsächliche Weg etwas weiter rechts (weiter nach Osten) den Berg hinauf geht und so ein Tal (Barranco) weiter rechts in das Tal nach Guigui angelangt!
      Das Google Bild ist da recht dunkel. Aber da ein Weg auf dem Bild erkennbar ist (und dies der einzige richtige Weg zu sein scheint) glaube ich, ich liege mit dem Pfad richtig.

    5. Tolle Bilder und eine exakte Beschreibung.

      Wir beide (55/50) sind den Weg erstmals 2005 (Juli) gewandert. Ergebnis: drei Zehennägel weniger.
      Unser Rückweg am späten Nachmittag, mit der Sonne im Rücken, war heftig.
      Kurz vor dem Verdursten zurück am Wagen. Unser Wasservorrat war einfach zu gering (4,5 Liter).
      Der im Text angesprochene Sommerbewohner hatte uns mit köstlichem Bergquellwasser versorgt.

      Fazit: Ein tolles Erlebnis, dieser Strand, dieser Blick vom Pass. Das war ’s allemal wert.

      In diesem Mai (2008) wagten wir uns ein zweites Mal nach Güigüi. Dummerweise hatten wir unsere Stöcke vergessen. Denn die sind wirklich mehr als empfehlenswert.
      Da wir den Einstieg kannten, trauten wir uns mit dem Wagen bis zu eben diesem Einstieg und fanden an einer Plantageneinfahrt neben zwei weiteren Fahrzeugen einen kleinen Platz zum Parken. Ab Tarsatico geht’s allerdings mit einem normalen PKW nur im Schritttempo voran.
      Wir hatten bei dieser Tour 7,5 Liter Wasser dabei und brachten am Abend 1,5 Liter zurück. Unser Glück war ein bewölkter Tag, der die Strecke sehr angenehm gestaltete. Am Strand gab es puren Sonnenschein.
      Auf dem Pass ist es wirklich besorgniserregend, wenn man sich den Abstieg nach Tarsatico anschaut. Einfach ignorieren und nach vorne schauen.
      Leider hatten wir mit den Gezeiten Pech, denn das Wasser stand sehr hoch. Ließ sich aber nicht vermeiden, da wir nur an diesem Tag die Tour machen konnten. Nachteil ist auch, dass der Sandstrand, zumindest in diesem Jahr, bei Flut völlig verschwunden ist und erst bei rücklaufendem Wasser auftaucht. Mindert aber nicht das beeindruckende Erleben.
      Obwohl wir Wanderungen, Walken und Joggen gewohnt sind, war der Rückweg wieder extrem. Wir sind gemütlich bis langsam bergan gestiegen. Trotzdem ging der Puls ordentlich ab. Auf dem Pass eine kurze Rast – war recht kühl, die Pause – bevor wir den beschwerlichen Abstieg nach Tarsatico wagten.
      Und den Sommerbewohner trafen wir auch wieder an, auf dem Hinweg. Er spricht ein verständliches englisch und konnte uns berichten, dass in der Woche zuvor eine Frau wegen Herzschwäche auf der Strecke gestorben ist.
      Ein weiterer Beleg dafür, dass die Strecke nicht ohne ist.

      Wir haben für uns beschlossen, dass 2x reichen sollte.

    6. Hi Lothar,

      ganz herzlichen Dank für dein Kommentar! Ich finde es ja wirklich beeindruckend, dass Ihr das gemacht habt. Und schön war es doch wirklich?! OK, ich bin mehr als 20 Jahre jünger, aber es war echt hart. (Falls wir mal zufällig gleichzeitig auf Gran Canaria sein sollten, vielleicht wagen wir es trotzdem nochmal? – Irgendwie reizt ja auch der Weg.) Toll, dass du es hier zu meiner Seite gefunden hast und eine ähnlich spannende Geschichte schreibst.

      Übrigens alle Bilder, die ich auf dem langen Weg gemacht habe findet man hier:
      bei flickr.com / spassfotograf

    7. Hört sich spannend an. Die Bilder und weg beschreibung find ich super. Am 26.01.09 flieg ich auch nach Gran Canaria jetzt zum 2ten mal und ich hoffe das ich Zeit (und mut) finde um dahin zu gehen. Aber mit den ganzen tollen Tipps von dir sollte es klappen.
      Ausserdem wenn ich schon hier bin wollte ich sagen wenn jemand interesse an günstigen Zimmer auf Gran Canaria hat, dann kann er mich anschreiben. Meine mutter wohnt dort und vermittet sehr günstig Zimmer. Damit es für alle bezahlbar ist nimmt die zu Zeit pro nacht nur 15euro pro doppelzimmer was 7,5 euro pro person macht und damit meiner meinung ein schnäpchen ist.
      Ich selber überlege ganz nach Gran Canaria umzuziehen da die Insel einen wirklich verzaubern kann.

      Wegen Zimmer könnt ihr mich zB per ICQ anschreiben: 194408322

      Grüsse an alle Gran Canaria liebhaber!!!!!

    8. Hallo,
      fliege nächste woche nach Gran Canaria und hätte da ein paar fragen zum Playa de Güigüi.
      Vielleicht kannst du mir ja helfen.

      Wie oft fahren diese Boote zum Strand? Soll ja Touren da hin geben.
      Wie siehts mit Ebbe und Flut im Mai aus? Kriegt man überhaupt irgendwann Sandstrand zu sehen?
      Und ist es möglich am Strand zu schlafen oder würde das zu kalt werden?
      Ist es erlaubt ein Lagerfeuer zu machen? Evtl. paar Sträucher oder Holz dafür in der Nähe?

      Wirklich schöner Bericht.
      Werde die Wanderung wohl auch auf mich nehmen 😉

      Grüsse

    9. Hallo Hallo,

      Der Bericht is wirklich super, die Beschreibung mehr als exakt und sehr gut geschildert,

      Ich lebe seit knapp 4 Jahren auf der Insel und war bisher glaube ich 9 oder 10 mal an dem Strand, er ist einfach Perfekt man hat Ruhe, kann wirklich tun und lassen was man will. zur Frage ob man Feuer amchen darf, Dürfen tut man hier nichts also sprich Grillen Lagefeuer das ist an alles Stränden Verboten, jedoch, der Strand ist leer, also ja man kann amchen, das einzigste Problem was entstehen kann is das der Einsame Bergeremit runterkommt und mitfeiern Will :-)(ist uns passiert) aber es macht Spass *grins*.

      Wer noch fragen hat ich helfe gerne weiter

      MSN: micha2398@gmx.de

      Liebe Grüsse Micha

    10. hi , schöner beitrag. wir (4 Personen 20-28) sind ebend genau diesen weg anfang september gelaufen. morgens um 7 los und zum sonnenuntergang wieder am auto. Es war sehr anstrengend, aber wunderschön. Aber ich weiß nicht wie es bei dir war, bei uns war alles vermüllt, da die einheimischen in ihren ferien dort nur party machen und nix wegräumen. echt schade es wäre sonst viel schöner.

      Aber es ist jedem zu empfehlen.

      lg sven

    11. Hi Sven,

      sag mal, das war diesen September, oder letztes Jahr?
      Bei mir ist es ja nun fast 2 Jahre her (Jan 2008)
      (wobei ich plane, im kommenden Februar das Ganze wieder zu machen – mal sehen, ob allein!).

      Also ich meine, dass bei dem kleinen, direkten Aufstieg vom Strand hoch auf das erste Plateau durch die Windverwehungen oder so, etwas lag, was ich als Müll sehen würde. Das war aber eher so eine bis max. zwei von diesen 5L Wasserkanistern, ein bis zwei Tüten, ein bisschen Kohle… aber wirklich kaum mehr.

      Ist es schlimmer geworden?

      Hast du ggf. Fotos von eurem Weg dort?

      Ganz ehrlich, das würde mich nicht nur wegen des Mülls dort interessieren, sondern auch, weil ich gerne aktuelle Bilder sehen würde, und vor allem, wie andere es erlebt haben!

      Ansonsten alle lieben Grüße!

      dein Kriki

    12. Hallo und vielen Dank für Deinen Bericht !
      ich bin… oh je… vor knapp 10 Jahren dort gewesen, allerdings sind wir vom Playa de veneguera aus losgelaufen… und das erschien mir kürzer- es können nicht mehr als 1,5 Stunden gewesen sein. Kann das stimmen?
      Liebe Grüße

    13. Playa de Veneguera ist ne ganze Ecke weiter südlich als Playa de Guigui!
      Veneguera erreicht man von Puerto de Mogan aus (und da kommt das mit ner guten Stunde schon hin).
      Veneguera ist auch etwas bekannter bzw. wegen der deutlich leichteren Erreichbarkeit auch etwas besuchter.
      Wer sich nicht auf den langen Guiguiweg wagen möchte, für den ist der Playa de Veneguera sicherlich ne schöne Alternative!

    14. hallo krikri

      toller Bericht. Es ist nun schon 27 Jahre her, da habe ich fuer 3 Jahre in Guï-Guï gelebt, allein in meiner Hoehle, oben im noch abgelegeneren Teil des Tals. Seither war ich nie mehr dort. Vor 2 Jahren sind wir nach La Palma ausgewandert, und dabei ist die Faehre, die wir von Marokko genommen hatten, untergegangen. Einen Bericht darueber und unsere Bemuehungen seither, den Korruptioins-Fall zur Aufklaerung zu bringen, findest du dokumentiert auf der oben angegebenen Webseite…Diesen April werden wir dann vor Gericht gehen gegen Armas Naviera, die ja auf allen Inseln die Schiffe fuer die Ueberfahrten stellt.

      Ich habe eine besondere Bitte / Frage:
      Ich suche „Juan“, der damals auch im Tal wohnte, und der angeblich heute einen Kiosko/Bar irgendwo zwischen Tasartico und Puerto de Mogan betreibt.
      Vielleicht ist es ja diese bunte Bar, die du auf einem deiner Bilder abgelichtet hast. Juan ist ein Deutscher, um die 50-60, damals (und wohl heute noch ein Huehne von einem Mann).
      Ich wuerde ihn gerne wieder treffen. Falls du wieder dahin gehst, koenntest du mal einen Versuch starten, und ihm dann meine mail uebergeben? Oder kennst ihn gar?

      Das Tal ist wirklich sehr schoen, es war eine wunderbare Zeit.

      Gruss, Peter

    15. Hallo Kriki,

      vielen Dank für die ganzen tollen Berichte hier. Ich habe am 5.3.2010 die Tour gemacht und meine Befürchtungen(Sturmschäden)haben sich leider erfüllt. Es gibt hier schlichtweg keinen Sandstrand mehr, sondern nur noch Felsen und Steine. Der zweite Strand war am Freitag selbst bei tiefster Ebbe nicht zu erreichen.

      Tolle Bildersammlung aus 2010. Einige Bilder habe ich fast identisch geknipst. Warum mache ich mir überhaupt die Mühe, wenn es hier schon alles gibt. 🙂

      Große Sturmschäden auch an den Stränden in Maspalomas, Las Palmas,… Dennoch ein toller Urlaub.

      Schöne Grüße, Rouven

    16. Hallo Peter,
      ja stimmt. Juan hat diese Bar „El Paso“ schon mindestens seit 1996. Damals mit Apollo
      und später betreibt/e er diese Bar mit seiner Freundin.
      Habe mal auf GC gelebt und kannte Juan recht gut. Habe auch Fotos.
      Bei meinem letzten Besuch bei ihm lebte er auch dort oben bei der Bar.

      Gruß Christina

    17. Ein grosses Lob

      Einfach nur super toll diese wunderschönen Fotos!!

      Gran Canaria ist wie meine zweite Heimat, war schon als Kind immer dort. Familienurlaub immer auf Gran Canaria.
      Letztes Mal war ich im Oktober 2011 mit meinem Freund und der ganzen Familie in Playa del Ingles. Die Dünenlandschaft ist ein Traum, leider aber völlig überbevölkert…

      Wir haben schon einige Inseltouren mit dem Mietwagen gemacht. Die Bergen, die einsamen Küsten, einfach ein Traum. Die Westküste ist atemberaubend schön.
      Mein Verlobter und ich wandern sehr oft in den Bergen. Aber die Wanderung zu den GuiGui Stränden haben wir leider noch nicht gewagt. 😕

    18. Hi Sandy,

      ja da muss ich dir zustimmen! Der Süden ist sehr stark überlaufen und nicht so der Punkt für Abgeschiedenheit, Ruhe und „Rauskommen“. Aber wie du sagst, die Insel hat so viel zu bieten, wenn man einfach mal die Touri-Zentren verlässt und sich zu Fuß von den Straßen entfernt.

      Ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich irgendwo wandern gehe.

      2011 habe ich eine tolle Tour zwischen zwei Stauseen gemacht (Soria und Chira) die auf ganz unterschiedlichem Niveau liegen. Man kann prima um den Roque Nublo wandern (und das mit nur wenig Anstrengung). Es gibt einfach alles!

      Ich würde ja gerne wissen, wie Guigui heute so aussieht – damals war es den (recht hohen Aufwand / Stress / Anstrengung) wert, weil es so unberührt war und so ruhig!

      Allen Gran Canaria Fans wünsche ich, dass die Insel für euch weiterhin zauberhafte neue Seiten bereithält, was sie für mich immer noch tut.

      Ganz liebe Grüße und ich freu mich, wenn euch meine Artikel oder die Bilder auch freuen.

      euer Kriki

    19. Hallo Kikri,
      Auch von mir ein Lob.Echt tolle Bilder.
      Ich bin heute diese tolle Tour gelaufen und kann nur sagen,dass es sich immer noch lohnt.
      Es sieht immer noch alles so aus wie auf den Bildern. Ich hatte Glück mit der Tide und konnte noch gut um die Felsen huschen um zum zweiten Strand zu kommen. Es war ein toller Tag den ich bestimmt so schnell nicht vergessen werde. Aber morgen gibt es sicher erst einmal einen richtig ordentlichen Muskelkarter der es aber Wert ist.

    20. Hallo zusammen,

      ich war Anfang Mai auch am Playa Güi Güi, nachdem ich mir bei diesem Reisebericht die Neugier gestärkt habe.

      Inzwischen sind am Einstieg eindeutige Beschilderungen vom Tourismusamt angebracht worden.

      Der Weg an sich hat sich in keinster Weise verändert und auf die Hinweise die im Reisebericht angeführt sind ist unbedingt Folge zu leisten.

      Wir hatten pro Person 3l Liter Wasser (zusätzlich auch noch Obst) mit dabei und alles wurde auch verbraucht, vorallem beim Rückweg (Anstieg).

      Ich habe die gesamte Wanderung mit Pulsuhr gemacht und der Kalorienverbrauch war enorm. Beim Hinweg war er moderat und entsprach meinen Erwartungen (800 Kalorien in 2 Stunden), aber der Rückweg !!! Nur der Aufstieg kostete mich 1100 Kalorien (1,5 Stunden).
      Beim Rückweg hatte meine Freundin schon ziemliche Schwierigkeiten mit dem Kreislauf aber nach ein paar Keksen und gutem Zureden ging’s doch wieder.
      Damit auch die Kalorienwerte ein wenig schlüssiger werden: ich bin m, 35 und regelmäßiger Wanderer

      Leider nehmen es einige Besucher sich das Recht heraus, ihren Müll nicht wieder mitzunehmen und es gibt einen Bereich, an dem doch einiges an Müll angehäuft ist.

      Aber ich bereue es nicht, dass ich diese Strapazen auf mich genommen habe, der Strand war toll, die Wanderung eine besondere Erfahrung und ich kann sagen, dass ich wirklich auf Gran Canaria war. Ich kann diesen Strand nur empfehlen!!

    21. Wir waren gestern am Playa de GüiGüí. Nachdem ich vor der Wanderung und vor meiner Reise auf Gran Canaria auch Deinen Bericht hier gelesen habe, will ich kurz ein aktuelles Feedback abgeben.

      Der Weg ist nach wie vor steinig und eine Herausforderung der besonderen Art. Als geübter Wanderer mit guter Kondition und Fitness ist er allerdings machbar und kein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben für den Hinweg knapp 2h benötigt. Für den deutlich schwereren Rückweg mit dem längeren Anstieg benötigten wir 2,5h. Der Rückweg ist wirklich schwerer und deshalb sollte man sich am Strand unbedingt gut erholen und regenerieren. Wir haben die Strandpause von gut 2h genutzt, und uns gestärkt. Jeder 1,5l getrunken und je zwei kanarische Bananen + Donuts vertilgt. Das war gut und wichtig für den Anstieg zurück nach Tasartico. Die Gezeiten sollte man vorab checken. Einfach per Suchmaschine die Zeiten für Ebbe und Flut auf GC suchen. Nur bei Ebbe macht es Sinn dorthin zu wandern!

      Ansonsten hatten wir perfekte Bedingungen. Bestes Wetter, Ebbe am Strand und somit ein wunderbares Erlebnis. Vor allem der zweite Strand nördlich hinter den Felsen ist ein wahres Paradies. Wenn man vom unschönen Strand in Maspalomas kommt, wo fast ständig starker Wind herrscht und Sand in der Luft wedelt, was ein ungestörtes Sonnenbaden nahezu unmöglich macht, herrscht am Playa de Guguy Ruhe, Windstille, Meer, Wellen und ein großartiges Panorama in Richtung Teneriffa. Sogar der Teide zeigte sich uns. Ich habe viele hundert Bilder auf der Wanderung gemacht. Die Aussicht ins Tal und die vielen Naturschönheiten sind wirklich fantastisch. Allein deshalb lohnt der Weg fernab vom Massentourismus. Trotz des anstrengenden Pfades waren wir gestern nicht allein unterwegs. Noch mindestens 5 weitere Pärchen sichteten wir am Strand. Erstaunlich. Deshalb will ich auch nicht zu viel Werbung für diese Tour im Netz machen, denn wenn hier täglich immer mehr Leute den Weg auf sich nehmen, wird das dem Tal nicht besser tun. Müll ist überall auf der Insel ein Thema. Auch das Tal und der Strand von Guguy bleiben davon nicht verschont. Zum Teil hinterlassen Wanderer hier und da etwas und am Strand wird auch jede Menge Plastikabfall vom Meer angespült. Wir haben einiges mitgenommen und entsprechend entsorgt. Wenn das jeder Wanderer tun würde, wäre der Natur ein Stück weit geholfen. Apropos Natur…jede Menge Echsen sonnen sich auf den Steinen hinter dem Strand. Ich habe wirklich viele gesehen und konnte auch einige fotografieren.

      Mir wäre es sehr wichtig, dass der Strand und das wunderschöne Tal ein Einod auf Gran Canaria bleiben und so erhalten werden. Überhaupt hat Gran Canaria so viel schöne Natur und Wanderungen zu bieten, die quer durch die Wildniss an großartige Orte führen. Maspalomas und vor allem das versnobbte Meloneras war für mich eine Enttäuschung. Nach der Umorientierung zum Abenteuer- und Wanderurlaub bleibt der Urlaub auf Gran Canaria in guter Erinnerung und wenn es mich noch mal hierher verschlägt, werde ich ganz sicher den Strand und das Tal ein weiteres Mal besuchen.

      Übrigens leben dort aktuell 2 Familien und eine Frau (was ich sehen konnte) im Tal. Am ersten Haus hinab ins Tal war sogar ein schreiendes Baby zu hören. Die Bewohner scheinen alle Spanier zu sein. Beweisen kann ich das aber nicht. Erstaunlich, wie man dort fernab der Zivilisation dem Leben fröhnen kann. Das mag seine schönen Seiten haben aber ist unterm Strich ganz sicher auch kein reines Vergnügen. Ich finde es respektabel…

    22. Tolle Bilder bei Traumwetter! Vor zwei Wochen habe ich mit meinem Freund die Wanderung zum Strand Guigui unternommen (die längere Strecke von La Aldea de San Nicolas). Wir hatten eher schlechtes Wetter, aber trotzdem war es ein tolles Erlebnis. Den zweiten Strand konnten wir leider nicht erreichen. Die Tour muss ich noch einmal bei schönem Wetter machen.
      Liebe Grüße
      Ina

    23. Hi
      Ich habe mich auf dem Hinweg um die steilen 2mal im Auto übergeben. Wir haben den Weg trotzdem gewagt und es geschafft. Mich hat das Denkmal für die beiden Gestorbenen auf dem Hinweg beeindruckt

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