Hochzeit steht an? Tanzen?

So, da ich einem Bekannten jetzt beibringen darf, wie man standart Walzer tanzt, weil ich das ja soooo gut kann, hier eine Lösung 🙂

Eine kleine Anleitung möchte ich hier mal geben. ZunĂ€chst muss man sich vorstellen, dass man ein Quadrat tanzen möchte und am Anfang an einer Ecke steht. Die Frau, die beide FĂŒsse nebeneinander stehen hat, muss zunĂ€chst mit dem linken Fuss nach hinten gehen (die erste Ecke wurde erreicht) und den rechten Fuss anschließend weiter nach rechts aber auf die Höhe des linkes Fusses stellen (die zweite Ecke). Zum Schluss wird der linke Fuss dann neben den rechten Fuss gestellt, so dass man praktisch die Ecke von oben links nach unten rechts gewechselt hat. In der weiteren Schrittfolge fĂ€ngt man mit dem rechten Fuss an, geht einen Schritt nach vorne, setzt den linken Fuss dann weiter links in die andere Ecke und zieht den rechten Fuss letztendlich wieder hinterher. Nun steht man nach 6 Schritten so wie am Anfang. Der Mann muss wiederrum mit dem rechten Fuss anfangen, im Prinzip aber genau das selbe tun wie die Frau. Er fĂ€ngt nur in der Ecke rechts unten an. Hoffe, das dies einigermaßen verstĂ€ndlich war, es ist aber sehr schwer, die Schritte dieses Tanzes zu erklĂ€ren, ohne dass man sie aufmalt oder gleich vortanzt.

SelbstverstĂ€ndlich war das nicht alles, denn auf Dauer wĂ€re das ja wirklich langweilig. Angefangen sind wir immer mit einem ganz einfachem Schritt, einer Schrittabfolge, die man auch dann tanzen kann, wenn man mal eine kleine Pause braucht (es kann schon ziemlich anstrengend sein den „Wiener Walzer“ eine lange Zeit zu tanzen). Diese Schritte sind im Endeffekt ganz einfach: Eigentlich hat man ja 3 Schritte hintereinander, hier hat man nur einen (braucht aber genauso lange wie fĂŒr 3). Man schaukelt praktisch von rechts nach links, von links nach rechts usw. Das kann man immer wieder zwischendurch machen, immer dann, wenn man Pause braucht. Außerdem kann man diesen Kreis/dieses Quadrat auch noch anders herum tanzen usw., was mein Tanzpartner und ich zwar konnten, was uns dann aber nicht mehr ganz so viel Spaß gemacht hat, weshalb wir es meistens auch nicht berĂŒcksichtigt haben.

Zuletzt muss ich noch erwĂ€hnen, dass der „Wiener Walzer“ ziemlich schnell sein kann, zu mindestens fĂŒr die TĂ€nzer. Es ist eigentlich nur ein schnelles Drehen (man tanzt zwar noch dieses Quadrat, man sieht es aber nicht mehr wirklich). Zuerst haben wir immer mit 3 Schritten einen ÂŒ-Kreis abgedeckt, mein Tanzpartner und ich haben uns bald aber mehr gedreht, entweder Âœ oder mal 2/3… macht auf alle FĂ€lle mehr Spaß, vor allem, wenn man die ganze TanzflĂ€che fĂŒr sich hat. Zudem muss man darauf achten, wie man seine FĂŒsse abrundet, wie man steht usw. Um es einfach zu erklĂ€ren muss man auf Zehenspitzen stehen, wenn man beide FĂŒsse nebeneinander hat (praktisch eine Ecke erreicht hat), wĂ€hrend der 3er-Schrittabfolge geht man dann leicht in die Knie. Insgesamt sieht es auf jeden Fall so aus, als wĂŒrde man immer hoch und runter und hoch und runter gehen. Das wirkt natĂŒrlich nicht kitschig: Es sieht richtig gut und klassisch aus.

Und so sieht das aus! (Achso, ohne das m=MĂ€nnchen sieht es ĂŒbersichtlicher aus und funktioniert vor Allem auch :-))

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Wichtig ist dabei, dass es sich um einen 3/4tel Takt handelt! Im Gegensatz zu Madonna, Kylie, dem Kommerzgeschmettere… die eher Utz, utz, utz utz:|| (also sich wiederholende 4 ZĂ€hlzeiten) verwenden, hat ein Walzer (egal ob schnell (Wiener-Walzer) oder normal, einen 3er Rythmus: Uff, ta, taa:|| FĂŒhle es!!! ZĂ€hl mit: eins, zwei, drei; eins, zwei, drei!

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