Frauen und Italien(er)

Schon mal aufgefallen?
Frauen schwärmen in? gemütlichen retrophilen? Situationen? stark von Italien (und gelegentlich? sogar von? Italienern).

Viele Männer wollen mit steigendem Erfolg eventuell ein schnelles, teures Auto kaufen. Wenn man weit denkt dann vielleicht ein Appartement auf Mallorca oder noch weiter weg in Dubai auf der Palmeninsel ein Bungalow. Es gibt hier einen großen Unterschied!

Frauen schwärmen von Italien, weil es meist der Ort war, an dem sie das erste mal geküsst haben. Unsere deutsche Verhaltenheit und Sorge verbietet es? vielen jungen Jungen, Mädchen interessant zu finden, oder küssen zu wollen. (Frag mal einen 14 Jährigen; die Antwort lautet meist:? „Mädchen sind doof“ oder „nee, finde nicht, dass ich dafür Zeit habe“ oder? selten „Ja, ich kenne da eine, die spielt? mit bei World of Warcraft“? !

Das läuft also in Zeiten der Globalisierung so ab, dass wir da unsere südländischen Freunde dafür consulten müssen.

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Während des Familienurlaubs am Lago Maggiore oder an der Adria gehen unsere heranwachsenden Mädchen dann mit attraktiven und romantischen Italianos ins Kino, oder verbringen den Abend am Strand bei dem ersten Glas Wein. Kerzen untermalen das Ambiente.? Eine laue Sommerbrise und das Geräusch der Wellen erzeugen ein wahres Feuerwerk der Sinne.

Kein Wunder also, dass unsere nun erwachsenen Frauen oder? Freundinnen immernoch Italien lieben.
(Dieser Eintrag gilt als Hilfe, hier mal Frauen besser verstehen zu können. Vorsicht: Nicht ins Gesicht sagen! Die ganze Romantik, die schönen Erinnerung können hier beim XX-Chromosom? zerstört werden? und die eher rationale Bindung im kalten Deutschland? an das Männchen mit dem? XY-Chromosom unter Umständen zerstören.)

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Music in your Ears – Web – FINDEN was man sucht!

Schon oft nach der richtigen Musik gesucht, aber vergessen, was man wirklich mochte, liebte,…?

Du weißt, was du gerne hörst, aber? du hast? ja auch in den letzten Jahren ein bisschen den Überblick verloren?! (Nicht jeder hat seinen persönlichen „Moritz“, der einem hier wirklich persönlich, und „kundenorientiert“? die verschiedensten Tips geben kann, -? also muss was technologisches her,…)

Klar hilft www.amazon.de oder www.amazon.com? schon, wenn man geschickt nach Interpreten sucht. Meistens erhät man danach auch brauchbare Infos, was auch von Anderen gekauft wurde, die „deine“ Musik lieb haben.

ABER hier kommen jetzt zwei? wirklich geniale Tips, dies entweder durch bereits erhobene Statistiken, oder während des Hörens zu bewertende Stücke von einem System ausgewertet zu bekommen:

http://www.pandora.com/
(spielt nach Angabe eines favorisierten Interpreten dann weitere Stücke des Genres – Anmelden hilft dabei, Favoriten zu speichern, oder mehr hören zu dürfen.

http://www.liveplasma.com/?
(findet mittlerweile? sogar schon Filme, die einem am Besten passen. Liveplasma ist aber dennoch am Besten geeignet ähnliche Musikgeschmäcker zu finden.)

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http://www.last.fm/

ist ähnlich, kann man auch gut kategorisch hören und ablegen und sogar podcasten.

Wer einmal eine Reise tut,…

Wer einmal eine Reise tut, … aber nix anbrennen lassen…

Ins Reisebüro und Urlaub buchen. Ich halte die Unterlagen in der Hand und freue mich auf den lang ersehnten Urlaub, der dann in ein paar Monaten ansteht.

ABER wenn ich in eine U-Bahn steige, sollte ich vorher eine Karte lösen. Entweder habe ich eine dabei (vom Block) oder ich ziehe mir eine an den genialen Automaten. In den Entwerter damit und ich reise von A nach B ohne ein Problem zu bekommen. (Schade, hier ist die Vorfreude nicht so groß, weil ich die mit Datum gestempelte Karte ja nicht erst durch ein langes Gespräch im Reisebüro ergattert habe.

Also, ich gehe in ein Reisebüro und buche eine Reise nach Malta, bekomme dann meine Vouchers,…
Warum sollte ich also nicht wie gewohnt ab zur Stelle, die meinen Schein einlöst!
Also ab zum Flughafen!!

So jetzt zu dem lustigen Faktor!

Eine Bekannte dachte anscheinend genauso. -> Karte kaufen und losfahren.

Flufhafen Hannover HAJ, Malta mit Happag Lloyd geht klar!

Scheiße nur, sie verlässt Hannover 2 Wochen vor dem gebuchten Termin. (Danke an das happag Team, welches sie hat 2 Wochen vor ihrem Reisertermin fliegen lassen).

Malta, Sonne strahlt, wunderschön.

Nur wo ist das Hotel!!!!!???????

Uns in H rufen endlich Hotelmanager an, die im Portemonaie unsere Adresse finden. „Die Frau ist zu früh da!!!“ —- „Ach neeeeeeee?!!!“

„Frau Xxxx ist hier auf Malta, nur ist kein Platz im Hotel!
Sie hat doch erst in zwei Wochen hier Unterkunft.“

Das Hotel bucht sie daraufhin erst einmal in die „Besenkammer“ ein, damit sie überhaupt eine Unterkunft hat.

Der weitere Verlauf ist recht spannend, weil es natürlich nicht leicht ist eine Person einfach wieder nach Deutschland zu schicken, zumal nicht klar ist, ob sie aufgrund der eben erwähnten Vorgeschichte wirklich zurechnungsfähig ist.

Es erbarmt sich ein Pastor der dortigen Kirche die Dame auf ihrem Flug nach Hannover zu begleiten. Hannoveranische medizinische Transporter (Sanitäter) dürfen sie jedenfalls nicht vom Flughafen zu ihrem Wohnort bringen, wenn sie zurechnungsfähig ist. Was sie leider am Flughafen immer wieder versichert.

Kurz und knapp. Es hat geklappt! Wenn auch gleich wir die Dame dann dort abholen mussten (wir dürfen das ja, egal ob jemand klar im Kopf ist oder nicht :-).

Ausblick: Die Dame verließ seit dem ihre Wohnung regelmäßig durch das Fenster, weil sie die Tür für zu offensichtlich hielt – oder sich zu kontrolliert fühlte. Hat aber nur kurze Spaziergänge gewagt. Reisen waren anscheinend tabu. Vielleicht war Malta auch einfach nicht schön genug. Oder war es die Unterkunft in der „Besenkammer“ des Hotels?

Lernen: Nehmt mal die 10 Jahre alten Mallorca Tickets und versuchts einfach am Flughafen. Ich wette nen Hotelzimmer ist dann sogar auch noch frei und selbst wenn nicht, ne Besenkammer geht doch auch, wenn man den ganzen Tag eh am Strand verbringen kann. Achso und ein netter Pastor bringt euch dann nach Hannover und ein charmanter Zivi holt euch vom Flughafen ab. Ist das nicht fünf Sterne Urlaub?

Queer as Folk – Homosexualität im deutschen Fernsehen

Soo, da Pro Sieben nun die Showtime Serie „Queer as Folk“ (übersetzt im Wort: So verrückt wie die Menschen) zu einer unmöglichen Sendezeit bringt, dachte ich mir, schreibe ich doch mal darüber.

OK, wie schon erwähnt ist die Sendezeit unmöglich und wird so weder die Schwulen erreichen noch die Frauen, die in den USA einen großen Teil der Zuschauer darstellen. Ebenso finde ich die Stimmen, die Übersetzung und die Synchronisation leider sehr wenig gelungen.

Mal sehen, wie lange sich diese Serie bei uns hält (bzw. wie lange Pro7 da den Mut und die Gelder hat, dies zu bringen). Ich hatte eigentlich erwartet, dass diese Serie mehr Provokation und auch eine heftigere Wirkung bei uns erzeugen würde, aber anscheinend kriegt das gar keiner mit. Meine Freunde jedenfalls wissen gar nicht, dass es diese Serie gibt und um was es dabei geht – kennen aber ansonsten das gesamte Pro7 Programm auswendig.

Nun ja, das kann man ja nicht ändern (und sollte man auch nicht). Was ich generell bei der Serie zu bemerken habe ist, dass sie durchaus recht provokant ist, was sexuelle Darstellungen betrifft. (Finde manchmal, etwas weniger wäre auch ganz ok für den normalen Hetero). Was jedoch wirklich bemerkenswert ist, dass sie durch die Verschiedenheit der Hauptcharaktäre durchaus die „Szene“ abbildet. Das ist der Serie als absoluter Pluspunkt anzurechnen. Es ist nicht leicht die Vielseitigkeit der Schwulen zu zeigen, ohne dabei lediglich pragmatisch zu sein. Ausserdem ist es durch die Serie gelungen, die stigmatisierte Darstellung des „gemeinen Schwulen“ mal vom Hollywood-Crazy-Freaky-Dekorateur abzuheben (so wie in Filmen wie Boat Trip, u.A.). (Den mit 4 Golden Globes ausgezeichneten und als Favoriten für die Oscars betrachteten Film „Brokeback Mountain“ habe ich noch nicht gesehen, also abwarten.) Carsten hat 🙂

Kurzes Fazit erstmal:

Klar, dass die Vorlage für die Serie aus England kam. Klar auch, dass viele Szenen nicht in den USA sondern in Canada Toronto (oder Los Angeles :-)) gedreht wurden (konnten) – Wer von den Darstellern wollte schon gerne mit Brandsätzen beworfen werden..
ABER wie ich finde, ist es eine sehr gut gelungene Serie mit Herz und Wahrheit. Schade, dass den deutschen Zuschauer maximal 5 Staffeln erwarten und das danach nichts Ähnliches kommen wird.

Wollte ich schon immer kennenlernen…

Nickolas schrieb mir per Mail:
Hello my dear friend,
I was looking through the web few weeks ago and found your profile. Now I decided to email you to get to know you better. I am coming to your country in few weeks and thought may be we can meet each other. I am pretty looking girl. I am 25. Do not reply to this address directly. Email me back at eineandere@einedomain.whatever

Und da dachte ich mir, Mensch, die wollte ich doch schon immer kennenlernen! Wenn eine gutaussehende Frau, die mein Profil im weltweiten Internet vor ein paar Wochen gefunden hat jetzt obendrein noch in mein Land reist, dann muss ich das doch wahrnehmen. Nur kurz fragte ich mich ob Nickolas nicht eigentlich nen Jungenname ist – jedenfalls in „MyLand“, aber anscheinend in IhRLAND nicht 🙂

P.S. vielleicht sagt ihr auch mal wer, dass man „maybe“ zusammen schreibt, wenn man das Wort „vielleicht“ meint und es nicht als „darf als“ benutzt wird. – Aber vielleicht soll es mir auch nen Tip geben aus welchem Land sie in mein Land gereist kommt 😉 Maybe I should give her some clue as to what my homecountry would be. -> Nickolas, please visit me in DoItSchland! You’ll find me easily by downloading the internet and starting a query for a name I found on a business card someone threw away .

Dr. Laura and „Jake“

Offtopic, mal was zum Thema Homosexualität, weil mir dies ein Schüler zeigte…

Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen,
Ratschläge erteilt.
Kürzlich (mittlerweile schon länger her) sagte sie, als achtsame Christin, dass Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da diese nach Leviticus 18:22 ein Gräuel wäre.

Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde:

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Liebe Dr. Laura
Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur
möglich zu teilen.

Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind:

a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen?
Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Gräuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität.
Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?

h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweins mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev.20:14)

Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können.

Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.

Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan
Jake

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Mir geht es nicht darum hier das Wort Gottes zu diskreditieren, sondern den Umgang vieler Konservativer damit. In dem umfangreichen und wirklich genialen Buch „der Bibel“ kann ich Alles finden, jede Lebenslage erklären, per Zufallsprinzip bessere Ratschläge finden, als jedes Horoskop jemals zu bieten hat,…
Das liegt daran, dass die Bibel ein wirklich geniales Buch ist!!! (Und der folgende Ratschlag ist nicht nötig um die zentralen Aussagen zu verstehen. )

Wer sich hieran dennoch erproben will, sollte Griechisch oder Hebräisch lernen (Septuaginta) (Latein ’sprechen‘: Vulgata) um den Hauch einer Übersetzung zu bekommen, achso Aramäisch schadet im NT auch nicht.

Wer keine Lust hat, darf weiter Steine schmeißen! War ja damals auch normal 😉

So ein Mist, ich mag Scampi!

Insistieren bringt nicht immer was…

Von einem Freund bekommen:? DIES IST EIN REELLER FUNKSPRUCH, DER ZWISCHEN GALIZIERN UND AMERIKANERN STATTGEFUNDEN HAT – AUFGENOMMEN VON DER FREQUENZ DES SPANISCHEN MARITIMEN NOTRUFS, CANAL 106, AN DER GALIZISCHEN KÜSTE „COSTA DE FISTERRA“ – AM 16.

OKTOBER 1997

Dieser Funkspruch wurde erst im März 2005 von den spanischen Militärbehörden zur Veröffentlichung freigegeben) – alle spanischen Zeitungen haben ihn nun gedruckt und mittlerweile lacht sich ganz Spanien kaputt – viel Spaß !!!!!

Galizier:
(Geräusch im Hintergrund) ……. Hier spricht A853 zu ihnen, bitte ändern sie ihren Kurs um 15 Grad nach Süden um eine Kollision zu vermeiden ……Sie fahren direkt auf uns zu, Entfernung 25 nautische Meilen ……..

Amerikaner:
(Geräusch im Hintergrund)……Wir raten ihnen, ihren Kurs um 15 Grad nach Norden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden.

Galizier:
Negative Antwort. Wir wiederholen: ändern sie ihren Kurs um 15 Grad nach Süden um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner:
(eine andere amerikanische Stimme) Hier spricht der Kapitän eines Schiffes der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika zu ihnen. Wir beharren

darauf: ändern sie sofort ihren Kurs um 15 Grad nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.

Galizier:
Dies sehen wir weder als machbar noch erforderlich an, wir empfehlen ihnen ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden.

Amerikaner:
(stark erregter befehlerischer Ton) HIER SPRICHT DER KAPITÄN RICHARD JAMES HOWARD, KOMMANDANT DES FLUGZEUGTRÄGERS „USS LINCOLN“ VON DER MARINE DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, DAS ZWEITGRÖSSTE KRIEGSSCHIFF DER NORDAMERIKANISCHEN FLOTTE. UNS GELEITEN ZWEI PANZERKREUZER, SECHS ZERSTÖRER, FÜNF KREUZSCHIFFE, VIER U- BOOTE UND MEHERE SCHIFFE DIE UNS JEDERZEIT UNTERSTÜTZEN KÖNNEN. WIR SIND IN KURSRICHTUNG PERSISCHER GOLF, UM DORT EIN MILITÄRMANÖVER VORZUBEREITEN UND IM HINBLICK AUF EINE OFFENSVE DES IRAQ AUCH DURCHZUFÜHREN. ICH RATE IHNEN NICHT ….. ICH BEFEHLE IHNEN IHREN KURS UM 15 GRAD NACH NORDEN ZU ÄNDERN!!!!!! SOLLTEN SIE SICH NICHT DARAN HALTEN SO SEHEN WIR UNS GEZWUNGEN DIE NOTWENDIGEN SCHRITTE EINZULEITEN, DIE NOTWENDIG SIND UM DIE SICHERHEIT DIESES FLUGZEUGTRÄGERS UND AUCH DIE DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ZU GARANTIEREN. SIE SIND MITGLIED EINES ALLIERTEN STAATES, MITGLIED DER NATO UND SOMIT DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ……

BITTE GEHORCHEN SIE UNVERZÜGLICH UND GEHEN SIE UNS AUS DEM WEG !!!!!!!!!

Galizier:
Hier spricht Juan Manuel Salas Alcántara. Wir sind zwei Personen. Uns geleiten unser Hund, unser Essen, zwei Bier und ein Mann von den Kanaren, der gerade schläft. Wir haben die Unterstützung der Sender Cadena Dial von la Coruna und Kanal 106 als Maritimer Notruf. Wir fahren nirgendwo hin, da wir mit ihnen vom Festland aus reden. Wir befinden uns im Leuchtturm A-853 Finisterra an der Küste von Galizien. Wir haben eine Scheißahnung welche Stelle wir im Ranking der spanischen Leuchttürme einnehmen. Und sie können die Schritte einleiten, die sie für notwendig halten und auf die sie geil sind, um die Sicherheit ihres Scheiß-Flugzeugträgers zu garantieren, zumal er gleich gegen die Küstenfelsen Galiziens zerschellen wird, und aus diesem Grund müssen wir darauf beharren und möchten es ihnen nochmals ans Herz legen, das es das Beste, das Gesündeste und das Klügste für sie und ihre Leute ist, nämlich ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern um eine Kollision zu vermeiden …….

Schnee oder 30 Tage bis zum Nervenzusammenbruch

8. Dezember 18:00
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch – wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee.

9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für ein phantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben ? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge.Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was für ein tolles Leben!

12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich ! Bob sagt, dass wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Bob ist sehr nett – ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.

14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt. Das ist das Leben Der Schneepflug kam heute nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht klar, dass ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.

15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln. Habe den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich – schließlich sind wir nicht in Alaska.

16. Dezember
Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Strassen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Musste mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren. Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie recht hat ! Ich hasse es, in meinen eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht ! Noch mehr schaufeln. Hat den ganzen Tag gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber die sagen, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen. Ich glaube, dass die lügen. Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein. Ich glaube, dass die lügen. Bob sagt, dass ich schaufeln muss oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich glaube, dass er lügt.

22. Dezember
Bob hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weißen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, dass es bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann musste ich pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er zu viel zu tun hat. Ich glaube, dass der Wichser lügt.

23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine Frau wollte, dass ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt ? Ich habe keine Zeit – ich muss SCHAUFELN !!! Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, Sie hat, aber ich glaube, dass sie lügt.

24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee. Ich weiss genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und wartet bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit 150 km/h die Strasse runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich hatte keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten.

25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der !*?#@$. Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln lässt mein Blut kochen. Gott, ich hasse Schnee ! Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich schlechte Manieren habe. Ich glaube, dass sie eine Idiotin ist. Wenn ich mir noch einmal Wolfgang Petry anhören muss, werde ich sie umbringen.

26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen ? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.

28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE MACHT MICH VERRÜCKT !!!

29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, dass ich das Dach freischaufeln muss, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste was ich je gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 50.000 DM Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren. 25 Zentimeter vorhergesagt.

31. Dezember
Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln.

8. Januar
Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben. Warum nur bin ich an das Bett gefesselt?

Aus dem Tagebuch eines Studenten

1. Semester
04.45 Uhr: Der Quarz-Timer mit Digitalanzeige gibt ein zaghaftes „Piep-Piep“ von sich. Bevor sich dieses zu energischem Gezwitscher entwickelt, sofort ausgemacht, aus dem Bett gehüpft. Fünf Kilometer Jogging um den See, mit einem Besoffenen zusammengestoßen, anschließend eiskalt geduscht.

05.15 Uhr: Beim Frühstück Zeitung gelesen, dann noch einmal Mathe-Mitschrift vom Vortag durchgelesen. Danach kritischer Blick in den Spiegel: Outfit genehmigt.

07.45 Uhr: Zur U-Bahn gehetzt, fünfmal umgestiegen, nach anderthalb Stunden Odyssee endlich den Hörsaal erreicht. Verdammte U-Bahn-Baustelle. Pech gehabt: erste Reihe schon besetzt. Niederschmetternd. Beschlossen, morgen noch eher aufzustehen.

08.30 Uhr: Vorlesung. Keine Disziplin! Einige Kommilitonen lesen den Sportteil der Zeitung oder gehen frühstücken. Alles mitgeschrieben. Füller leer, aber über die Witzchen des Professors mitgelacht.

10.15 Uhr: Nächste Vorlesung. Verdammt! Extra neongrünen Pulli angezogen, aber trotz eifrigem Fingerschnippen konnte ich meine Kenntnisse nicht anbringen. Nachbar verlässt mit der Bemerkung „Sinnlose Veranstaltung“ den Raum. Habe mich für ihn beim Prof entschuldigt.

12.00 Uhr: Mensa, Standardgericht 2, Karte auf 50 € aufgeladen. Nur unter größten Schwierigkeiten weitergearbeitet, da zu laut.

12.45 Uhr: In der Fachschaft gewesen. Mathe-Musterlösungen immer noch nicht fertig. Wollte mich beim Vorgesetzten beschweren. Sie haben keinen! Daran geht die Welt zugrunde.

13.00 Uhr: Fünf Leute aus meinem Semester getroffen. Gleich für drei Arbeitsgemeinschaften zur Klausurvorbereitung verabredet.

13.15 Uhr: Zentralübung. Habe den Übungsleiter auf ein paar Irrtümer hingewiesen.

15.30 Uhr: Mit den anderen in der Bibliothek gewesen. Durfte aber statt der dringend benötigten 34 Bücher nur 20 mitnehmen.

16.00 Uhr: Dreiviertelstunde im Copyshop gewesen und die Klausuren der letzten acht Jahre mit Lösungen kopiert. Dann Tutorübung. Ältere Semester haben keine Ahnung.

18.30 Uhr: An Hand einschlägiger Quellen die Promotionsbedingungen eingesehen und erste Kontakte geknüpft.

23.00 Uhr: Vorlesungsmitschriften durchgelesen und Hausaufgaben gemacht. Festgestellt: 18-Stunden-Tag zu kurz. Werde demnächst die Nacht hinzunehmen.

11. Semester
10.30 Uhr: Aufgewacht! Ach, Kopfschmerzen, Übelkeit, zu deutsch: Kater!

10.45 Uhr: Der linke große Zeh wird Freiwilliger bei der Zimmertemperaturüberprüfung. Arrgh! Zeh zurück. Rechts Wand, links kalt; Mist, bin gefangen.

11.00 Uhr: Kampf mit dem inneren Schweinehund: Aufstehen oder nicht – das ist hier die Frage.

11.30 Uhr: Schweinehund schwer angeschlagen, wende Verzögerungstaktik an und schalte das Radio ein.

12.05 Uhr: Moderator: „Guten Tag, liebe Zuhörer – guten Morgen, liebe Studenten.“ Auf die Provokation hereingefallen und aufgestanden.

13.30 Uhr: Beim Schafkopfen auf den Parkbänken hinter der Mensa mein Mittagessen verspielt.

14.15 Uhr: Fünf Minuten in irgendeiner Vorlesung gewesen. Nichts los! Keine Zeitung, keine Flugblätter – nichts wie weg.

15.30 Uhr: Kurz in der Bibliothek gewesen. Nix wie raus, total von Erstsemestern überfüllt.

16.45 Uhr: In Tobis Cafe hereingeschaut. Geld gepumpt und ’ne Kleinigkeit gegessen: Bier schmeckt wieder! Kurze Diskussion mit ein paar Leuten über die neueste Entwicklung des Dollarkurses.

18.00 Uhr: Stammkneipe hat immer noch nicht geöffnet.

19.10 Uhr: Komme zu spät zum Date mit der blonden Erstsemesterin aus Kuba. Immer dieser Stress!

01.00 Uhr: Die Kneipen schließen auch schon immer früher. Umzug in die Hafentaverne.

04.20 Uhr: Tagespensum erfüllt – das Bett lockt.

04.50 Uhr: Am See von einem Erstsemester über den Haufen gerannt worden. Hat mich gemein beschimpft.

05.45 Uhr: Bude mühevoll erreicht. Insgesamt 18,50 € ausgegeben. Mehr hatte die Kleine nicht dabei.

06.05 Uhr: Schalte noch kurz das Radio ein. Stimme des Sprechers: „Guten Morgen, liebe Zuhörer, gute Nacht, liebe Studenten.“

Weihnachts Frucht Kuchen

Christmas Fruit Cake Recipe

Date: Fri, 19 Dec 1997 10:16:13 -0500

Ingredients

1 cup water
8oz. mixed nuts
1 cup brown sugar
1 cup butter
1 tsp. salt
2 cups dried fruit
4 large eggs
juice of 1 lemon
1 tsp baking powder

Method

Sample the bourbon to check quality.
Take a large bowl.
Re-sample the bourbon to ensure it is of the highest quality.
Pour one cup and drink. Repeat.
Turn on the electric mixer, beat one cup of butter in a large fluffy bowl.
Add one tsp sugar and beat again.
Make sure the bourbon is still okay. Cry another tup.
Turn on the mixerer.
Break two eggs and add to the bowl, chuck in the dried fruit.
Mix on the turner. If the fried druit gets stuck in the beaterers, pry it loos with a drewscriver.
Sample the bourbon to check for tonsiscency.
Next sift two cups of salt, or something. Who cares?
Check the bourbon.
Now sift the lemon juice and strain your nuts.
Add one table. Spoon. Of sugar or something. Whatever you can find.
Grease the oven.
Turn the cake tin to 350 degrees.
Don’t forget to beat off the turnerer.
Throw the bowl out of the window, check the bourbon again and go to bed.