Warum es facebook geschafft hat?

Heftiges Thema – und ich stelle es zur Diskussion! (Its not easy!)

Warum ist kein VZ der Welt auch nur ansatzweise in der Lage Facebook das Wasser zu reichen?
Wie werden sich die Dienste der (nahen) Zukunft aufteilen?

Wichtige Fragen, und ich denke ich habe eine Meinung und eine „Ahnung“ – los, schreibt mir, wo ich falsch liege 🙂

Also warum hat FB es geschafft? FB hat die wirklich kritische Masse locker erreicht und massiv ĂŒberschritten. Hier könnten 30% der Benutzer wegfallen und es stört keinen normalen Nutzer und auch FB nicht. Deren Font-End und das System dahinter adressiert so geschickt, dass es zwangslĂ€ufig Kunden binden / finden / akquirieren muss. Gib deine Mail Addy (und Passwort dazu) ein und es findet noch mehr deiner Bekannten,…
Werbung ist extrem adressatengerecht.

Klar gibt es auch jetzt einige, die sich bei den diversen VZs abmelden und ein „familiĂ€reres Leben“ fĂŒhren wollen. Aus zwei GrĂŒnden meist: 1) sie sind nicht so affin den PCs gegenĂŒber (nicht mit 6 Jahren vor einen Apple 2c oder eine 8086er gesetzt worden). 2) sie brauchen ein digitales und vor allem virtuell-soziales Leben nicht mehr so: Beziehung, Familie, Job,….

Entschuldigung, aber diese Menschen tun FB und so nicht weh, da sie eh nicht extrovertiert internetzig sind.

Schließen sie ihren Account, dann ist das ok, weil sie eh nicht an dem virtuellen Getummel teil genommen haben und von ihrer Art es auch nicht waren.

Die VZs haben verloren, da sie zu klein geblieben sind (vom Konzept zu eng gedacht waren (Studis, SchĂŒler, Menschen :-)), zu national, zu wenig Apps geboten haben, zu wenig Spaß bereiten konnten. Das fesselt viele Benutzer bei FB. Die Vielfalt unter den Anwendungen ist einfach mal 10x so groß, wie bei vergleichbaren Systemen.

Die @Kontakt-Verlinkung bei FB ist großartig und nachvollziehbarer, als z.B. bei Twitter. Dort wirken 50% der Posts komplett aus dem Zusammenhang gegriffen, wenn man hinter einem lustigen Satz 5 Hashtags sieht: #wichtig # post #radioaktiv #presse #warum. Genau wie ansich private Antwortposts, die sich dem Leser nie erklĂ€ren werden. Vielleicht ist das genau der Reiz an Twitter – es nicht verstanden zu haben, aber zu grĂŒbeln. Platz fĂŒr ErklĂ€rungen sind dort bauartbedingt jedenfalls nicht.

Bei FB kann ich alle Medien integrieren. Wie wichtig und wie angenehm mit einem modernen Handy – hab an meinem Leben teil. Ich zeig dir „den Moment“.

FB denkt weiter – GPS-Dienste wie Foursquare oder Gowalla sind zwar nett, aber werden meiner Meinung nach auch bald nicht mehr wichtig sein. Wenn einer die Welt bald geografisch mit Tips, Venues, Details vermessen und angepriesen haben wird, dann FB, die Plattform auf der so viele Menschen leben.

No need for a costly Second Life! Es geht auch gratis bei Facebook. Man teilt alle Infos, man ergÀnzt, man lÀdt Medien hoch, man sagt wo man ist, man kommentiert,..

JETZT hat Facebook die wirklichen Userpages und den neuen (eMail)Nachrichtendienst!
Der normale User ist geneigt, diese neuen Dienste zu nutzen. Gut so, ist ja auch klasse, was uns da geboten wird.

FMBL: also ich kenne HTML — hat es Facebook geschafft eine ernst zu nehmende Auszeichnungssprache zu erstellen?
Im großen Netz innerhalb des anderen Netzes sicher!
Die Firmen begreifen, dass sie dort nicht fehlen dĂŒrfen. Adressaten-gerechte Werbung,…

Die digitale Interaktion ist niederschwellig bis intensiv.

Google Buzz ist langweilig, weil das Twitter besser kann (und verbreiteter ist). Facebook ist da doch noch viel vielseitiger.
Auf die VZs gehe ich nicht mehr ein, weil viele Freunde die Konten verstauben lassen, wenn sie sie noch nicht begraben haben.

Ich persönlich hoffe, dass Facebook nicht so groß wird, dass z.B. Google ihren Google Mail Dienst ĂŒberdenken, da er wirklich sehr spamsicher ist und sehr organisiert ist.

Womit ich chatte ist momentan egal! Skype, Facebook, ICQ, Hotmail, AIM, …
Es gibt ja Multi-Client Chatprogramme.

Jetzt noch ein kleines Ding: GoogleChat bietet mittlerweile Video-Talk/Chat.
Wenn FB das auch noch bietet, dann wird es der mÀchtigste Anbieter moderner Kommunikation!!!
Keine Facetime, keine besonderen Android-Apps, kein armseliges herunter geschnittenes Skype auf Smartphones,….

Im Netz geht der Trend sicher zu den Großen, die alles aus einer Hand anbieten. Insbesondere, wenn sie einen BĂ€renanteil unserer GerĂ€te schon bestimmen. Handy, Notebook,… die GerĂ€te, die wir bei uns haben!

Momentan festgestellte Kritikpunkte:

Facebook Spam: du bist im Netz unterwegs (und leider bei Facebook eingeloggt). Du gehst auf eine Seite. Facebook setzt ein „like“ / gefĂ€llt mir.
Das wird noch heftiger und es wird Benutzer dazu fĂŒhren nicht mehr Teil der FB-Community zu sein!
Ich denke, FB wird alles daran setzen, solche ungewollten Interaktionen zu unterbinden.

Also – beobachten!

(Ggf. folgt bald ein Exkurs in die Welt der Daten-Dienst-Anbieter – warum bieten sie fĂŒr wenig bis gar kein Geld Speicherplatz???)

FC Bayern beantragt Kurzarbeit bei DFL

Logo FC Bayern

Die Finanzkrise hat die Bundesliga erreicht. Heute hat der FC Bayern MĂŒnchen beim DFL Kurzarbeit beantragt. KĂŒnftig sollen Spiele der Bayern nach 60 Minuten abgepfiffen werden. Uli Hoeneß dazu: „Nachdem mein Vorschlag zu einem Bundesliga-Soli in Höhe von 2,- Euro pro Haushalt so rĂŒde abgelehnt wurde, sah sich der FC Bayern zu diesem unpopulĂ€ren Schritt genötigt, um die hohe SpielqualitĂ€t erhalten zu können.“ Der FCB-Fanbeauftrage Raimond Aumann begrĂŒĂŸt diesen Schritt, allerdings nur unter der Voraussetzung, wenn dafĂŒr auch im Gegensatz die Eintrittspreise um 1/3 gesenkt werden.
Eine Stellungnahme der DFL konnte zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht eingeholt werden.

Symbole weisen den Weg zu Fisch und Fleisch



DSC_4175, ursprĂŒnglich hochgeladen von kriki.de

Ich habe es ja versprochen…
In Perge (spĂ€tere Hauptstadt von Lykien und Pamphylien) sieht man so etwas einfach in den Stein gehauen. Ziel und Zweck dieser Symbole in einer multikulturellen und vor allem auch multilingualen Gesellschaft im östlichen Mittelmeerraum des ungef. 1. Jahrhunderts um das Anno Domini, war es natĂŒrlich, die Kaufleute der Zeit zu seinen Produkten zu fĂŒhren und ohne Mist, Perge war seiner Zeit eine „Shopping-Mall“.
Also stand auch ĂŒber den GeschĂ€ften und vor allem den Bereichen des Areals wirklich ziemlich genau, was dort zu bekommen ist. (Mann gut, dass die noch nicht die goldenen Bögen kannten, oder Markennamen drĂŒber schreiben mussten & Neon Röhren noch so teuer waren 🙂 ).
Nebenbei: der spÀtere Apostel Paulus stand ca. 40-50 n. Chr. in Perge und predigte dort. (Apostelgeschichte 13,13 & 15,36ff).
Erstaunlich und traurig, gerade wenn man Perge oder Phaselis anschaut, ist es dort, auf wirklich antiken Mosaiken herum zu laufen, ohne, dass man es wirklich wahrnimmt.
Hier legen die Medien, die großen Firmen, die Sponsoren einfach mehr Wert auf Ausgrabungen und Archivierungen in anderen, wirklich bekannten StĂ€tten, wie Troja. (Es sei mal dahingestellt, warum die TĂŒrkei weniger Interesse daran hat, Ausgrabungen dort zu tĂ€tigen, wo auf den Steinen mit 100%iger Chance griechische Schriftzeichen stehen).



DSC_4176, ursprĂŒnglich hochgeladen von kriki.de

Übrigens, solche Steine sollte man wirklich nicht mitnehmen!!! Ich glaube, dass die Diskussion, ĂŒber mitgenommene Steine vom Strand der TĂŒrkei hier in Deutschland etwas missverstanden wurde (weil die Medien nicht klar gemacht haben, worum es wirklich ging).

Herzlichen GlĂŒckwunsch, liebes Blog!!!

So, sists nunmehr ein Jahr her, dass ich meinen ersten Eintrag in mein liebes Blog geschrieben habe. Und wenn ich jetzt mal Revue passieren lasse sind ĂŒber 200 Posts auch ne gute Masse fĂŒr 365 Tage die das Blog nun Ă€lter ist.

Also kriki.de ist jung, aber an Erfahrung reicher. Was schenkt man denn einem Blog so zum Ersten?
OK, vielleicht ne Schleife, das ist schon mal was.

Nun ja, ich danke euch, die ihr das hier ja anscheinend auch manchmal lest. Danke fĂŒr die Erfahrungen und den Spaß, den ich durch euch sammeln durfte (auch das, was uns wmblog.eu beigebracht hat, was wir zusammen erleben durften.)

BlogosphĂ€re lebe hoch! kriki.de lebe hoch! So, mache jetzt mit meinem Blog zusammen ne Flasche Schampus auf. Und Proste dann aber auch auf euch. Ganz liebe GrĂŒĂŸe und ich hoffe ich kann euch (weiterhin) auch erfreuen durch meine Berichte meiner ebenso komischen Weltansicht.

TV-Serien 2005-2006 => alle gleich?!

Nein, natĂŒrlich sind nicht alle TV-Serien der letzten zwei Jahre GLEICH, aber ich stelle doch einiges sehr Bemerkenswertes fest.

Schauen wir uns mal ein relativ neues Genre an (fĂŒr das ich noch keinen Namen habe / finde).

Serien, wie Threshold, Surface, 4400 (Die RĂŒckkehrer), … und jetzt Heroes sind anscheinend das, was den TV-begeisterten Amerikaner (ĂŒbertragen MitteleuropĂ€er) reizen. (Erstaunlich nur, dass alle diese Serien nicht lange halten. – weiter beobachten).

Alle diese Serien haben aber eines gemeinsam: Es geht um Menschen (die fehlbar, dumm, naiv, gefangen, schwach, militĂ€risch,… sind) aber die in einer gemeinsamen Welt mit den ANDEREN leben. Diese Anderen, welche dann irgendwie genetisch oder aufgrund irgendeines Kontaktes (mit der Wissenschaft und ihren Neuerungen, mit dem ÜbernatĂŒrlichem,…) anders geworden sind, sind evolutionĂ€r weiter entwickelt. Sie sehen mehr, sie sind angepasster, sie sind fĂ€higer, aber sie sind auch „anders“.
(Übrigens, dieser Gedanke des BerĂŒhrtseins von einem undefinierbaren evtl. transzendentem ist ja mal nicht neu — und Marvel und die Comics sind ĂŒbrigens nicht ALT!!!! :-))))

Vielleicht fasse ich jetzt schon zu frĂŒh zusammen: der Wunsch des Menschen ĂŒber seine Grenzen zu springen ist in vielen FĂ€llen aufgrund unseres Ratios, den wissenschaftlichen AbhĂ€ngigkeiten, verĂ€ndert worden. Ich kann nicht an eine Lichtgeschwindigkeitsraumsonde glauben, weil wir davon noch weit entfernt sind. Aber ich kann an das glauben, was mir der tĂ€gliche Blick in den KĂŒhlschrank erlaubt. Ein StĂŒck KĂ€se mit „blau-grauem Bart“ muss doch, wenn es schon den Schritt gewagt hat, morgen so klug sein, dass es einen Doktortitel bekommen kann… Also liegt es nahe, dass der, der von der richtigen „Quelle trinkt“ morgen auch weise und fĂ€hig ist. Alle Grenzen werden bei diesen Serien ĂŒbergangen: man ist klug und potent (bis omnipotent).

Erstaunlich finde ich (bisher) dass keine dieser Serien ein richtiger Erfolg war. Es hat keine ĂŒber 3 Staffeln geschafft – die meisten nur eine. (Im Gegensatz schaffen viele Soaps weit mehr).

Was wird da also gespielt, was trÀumen wir alle im Herzen und warum reichen die Surrogate nicht aus um diesen Traum (wenigstens im Fernsehen) weiter zu ernÀhren, weiter am Leben zu erhalten.

Zitat aus einem Chat zu der neuen Serie „Heroes“ die ich kĂŒrzlich in den USA sah.

heroes ist ne geile serie!!! spielt wie sooo viele der letzten zwei Jahre nur mit dem anscheinend seit der Jahrtausendwende (einzig) wichtigem GefĂŒhl der Menschen. Überwinde das, was dir genetisch gegeben ist. (Threshold, 4400, Surface,…) Diese Serie wird simultan dazu zu fĂŒhren sein. Finde ich erstaunlich, dass die letzten zwei Jahre NUR Ă€hnliche Serien bringen! Und ĂŒbrigens — todesurteil dieser Serie,.. die macht max. 2 Seasons ! Eher eine :.)) (reden wir spĂ€ter nochmal drĂŒber) — jetzt kommt der Hammer, warum ich die gut finde… weil sie dumme (also die NOCH dĂŒmmeren) Amerikaner in den Suizid fĂŒhrt!!! „Im Fernsehen springen die doch auch von den DĂ€chern, von irgendwelchen KrĂ€nen,… ausserdem „I am special“ :-)))“ jippieh… ich wette der Pilot hat in den USa ca. 6-20 Leben gefordert… mal sehen, wie der Rest so abgeht.. aber die Serie passt in das amerikanischer „Herz“.

Von nix kommt NIX

Keine Grundsatzkritik und auch kein Anprangern,

ABER das ganze Hin- und Her zwischen Bank und Einziehendem gehen gehörig auf den Sack.

1) Zahle niemals Geld ĂŒber den Automaten ein! Ich wette, die Banken (jedenfalls meine lokale „Kasse“) zĂ€hlen das Geld (wahrscheinlich mehrfach) persönlich. Malen die Scheine nach, fotografieren sie wohl aus mehr als 100 möglichen Perspektiven. Irgendwann nach ungef. 4 Tagen verzeichnet man dann den Zahlungszugang auch auf dem Kontoauszug. (Ja, macht Sinn: Geld, welches man in der Hand hĂ€lt muss erstmal gaaaaanz ruhig und vorsichtig in das digitale System eingepflegt werden.) Verstehe -> werde mehr Dinge mit Gold bezahlen. Oder mit Dienstleistungen, wie Schafe ausfĂŒhren. Genau so, wie es damals war)

2) Wenn sogar am gleichen Tag eine andere Firma ihr Geld einzieht, dann geschieht das ja auch …. jipppiiiieeeehhh!

3) Ätsch! Was heute vom Konto abging wird dann wieder ungef. eine knappe Woche spĂ€ter wieder gut geschrieben. (Wo war denn das Geld solange?! – Egal!) Jetzt ist nur noch der Einziehende sauer, der das Geld dann doch nicht in der Hand hĂ€lt und sperrt daraufhin DEINEN Account, seine Leistungen an dich.

4) Macht ja nix!!! Kostet nur 15€ mehr, dich wieder freischalten zu lassen, weil so ein maschineller Brief ja auch derbe Personalkosten erzeugt! (Ach so und die RĂŒcklastschrift meistens zwischen 2-5 Euro kostet) Neee, ist klar!

Irgendwann nenne ich hier konkrete Namen damit man vorbeugen kann. Ich denke IHR kennt eure Pappenheimer sowieso schon. Ich finde, wenn unsere Banken noch genauso lange brauchen irgend einen Zahlungseingang zu verzeichnen – und natĂŒrlicherweise immer noch 3 Tage brauchen, um Geld von A zu B zu bringen (ja, eine eMail braucht ca. 20 Sekunden). Dann sollte man auch mal wieder, wie in guten alten Wild-West Zeiten höheren Blutdruck durch BankĂŒberfĂ€lle erzeugen. (Wozu werden diese AnzugtrĂ€ger denn sonst bezahlt?). Nein Scherz!

Weil ja meine Überweisung von Bank A zu B sooo lange dauert gehe ich mal davon aus, dass die mit Pferdekutschen unterwegs sind. Dann sollte man dringend zusehen, dass die Pferde deiner Bank jedenfalls auf dem Wege gut versorgt sind. Also TĂŒren auf und immer nen GetrĂ€nkenapf vor die HaustĂŒr. Wir wollen ja nicht, dass unsere Banktransfers nur deshalb sooo lange dauern!

Hochschulreform und das deutsche Bildungswesen!

Die Hochschulreform (und das ganze Bildungswesen an sich) hat momentan ein sehr großes Problem. (Wirtschaftlich gesagt: Kunde und (End-)Produkt).

Wir alle wollen ein gutes Produkt vorfinden. -> D.h. unsere SchĂŒler und Studenten sollen natĂŒrlich bestens fĂŒr den Arbeitsmarkt geeignet sein. Ergo ist unser Kunde gleichzeitig das Produkt. Das Problem besteht jedoch darin, dass unser einheitliches Schulsystem (fast schon ein lediglich zweigleisiges) NICHT auf die Zukunft vorbereitet!

Wenn das Gymnasium (auf das Studium vorbereitend) einen Großteil der SchĂŒler aufnimmt (aufnehmen muss), dann hat es alleine hiermit schon ein großes Problem, nĂ€mlich SchĂŒler der vielseitigsten VorprĂ€gungen, Interessen, ZukunftsplĂ€nen (oder Mangel derer) aufzunehmen, zu bilden und zu „fertigen“.

Ob ein (dieses) Gesamtschulsystem (und ich behaupte auf ein, der amerikanischen „High-School“ Ă€hnliches Konzept, wird es in den nĂ€chsten Jahrzehnten hinauslaufen) so wie wir es kennen, dies in unseren Landen leisten kann, hĂ€ngt ganz klar von den EntscheidungstrĂ€gern ab.

Was bringt uns also zuerst die Schule und evtl. dann das Studium bei?

Sprechen Sie doch einmal bei einem frischen Abiturienten an, wie ein Monitor/Fernseher (im Groben) funktioniert, warum die AtmosphÀre blau erscheint, wer der aktuelle BundesprÀsident ist,


Hingegen wissen sie eventuell noch wie die Lorenzkraft auf Metalle, Elektronen wirkt, dass bestimmte Metalle, chemische Substanzen unterschiedlich verbrennen und unterschiedliche Spektra erzeugen, oder wie Herr Köhler bei in den letzten Nachrichten bei N24 aussah,

Die konkrete Assoziation zum spezifischen Thema wird hier meist an den Gymnasien nicht gelehrt (auf keinen Fall betont).

Viele junge Azubis (mit „schlechterem“ Abschluss) sagen mir, dass sie „davon“ noch nie etwas gehört hĂ€tten, schrauben aber einen PC in 17 Minuten zusammen und kennen alle Treiberprobleme eines Motherboards (unter Tausendenden), eines Herstellers inklusive Revisionsnummern und den dafĂŒr nötigen Biosupdates!

Die UniversitĂ€ten werden zwangslĂ€ufig mit höheren StudiengebĂŒhren nur noch Studenten mit dem etwas grĂ¶ĂŸeren Geldbeutel bekommen. Dass der ein oder andere Ă€rmere, aber kreativere und talentiertere Student hieran schon nach dem ersten Semester scheitert, ist leider egal. Dass aufgrund der GebĂŒhren leider nicht der Bildungszuwachs der Gesellschaft bedingt ist, ist anscheinend auch keinem klar.

(Ich bitte um krĂ€ftigste Entschuldigung, aber z.B. das Studium (das alte und das Bachelor-System) zur Lehrerbildung ist wirklich fĂŒr den Eimer!!!) FĂŒr die Zukunft lernt man da jedenfalls nichts und ein Ansporn ist es auch nicht. Praktika werden hier, genauso wie in anderen FĂ€chern, nicht dazu genutzt um einmal wirklich hinter die Kulissen zu schauen. Hingegen „hĂ€ngt man rum und beobachtet“ -> Selber machen ist ja auch gefĂ€hrlich! FĂŒr den Mentor, fĂŒr sich selbst,
 also bloß nichts „anfassen“.

Wissenschaftlich = theoretisch und damit (absichtlich?!) niemals praktisch!

Sorry, Leute, so kann es nicht weitergehen. Wir mĂŒssen schon frĂŒh anfangen, Menschen auf IHRE Zukunft vorzubereiten. In den USA kann man sich zusĂ€tzlich zu den Pflicht- und den Wahlpflichtkursen auch fĂŒr wahlfreie „Classes“ / Kurse entscheiden.
Klimaanlagenbau, Autokonstruktion,
 kann man anwĂ€hlen und sich in diesen Gebieten schon frĂŒh firm machen. In Schweden wird schon frĂŒh auf Praktika wert gelegt und SchĂŒler werden in höheren Klassen in IHREN Interessenbereichen begleitet.

Fazit: Unser System geht nicht auf! Schaue ich in die skandinavischen LĂ€nder, so sehe ich wirklich gutes Potenzial (Ob das alles auf die lange Sicht hin funktioniert und auch in Zukunft FrĂŒchte trĂ€gt, ist nicht klar).

Deutschland = Ideenland, Logik,


Das stimmt leider auch nicht mehr. Wir dĂŒrfen fĂŒr die Zukunft nicht, als einziges Ziel versuchen, kreative Köpfe zu erzeugen, die dann fĂŒr z.B. AMD die Leiterbahnen-Konstruktion entwickeln, aber schon morgen nicht mehr hier sind. Es geht (wohl zum ersten Mal in der neueren Geschichte) AUCH oder sogar mehr als sonst um qualifizierte manuelle Arbeit.
Die Wirtschaft und die Medien zÀhlen darauf, die Leute da abzuholen, wo sie sind.
Die Schule nicht!
Wenn die Wirtschaft versucht einen neuen „Teig“ zu erfinden, werden dort von vielen Seiten Informationen eingeholt, es wird viel Experimentiert aber auch irgendwann das erfolgreiche Rezept angewandt. In der Lehre wird leider das bisher verwendete Förmchen einfach ĂŒbergestĂŒlpt und geschaut, was drinnen bleibt. (OK, ich gebe zu, es gibt mehrere Förmchen, aber verwendet wird meistens nur das eine, das des Entscheidenden).

Weg von den Förmchen und hin zu einer individuellen EinschĂ€tzung! Das Wichtigste, Allgemeinbildung, Grundkenntnisse vieler Fachbereiche, Sprachen, Orthographie, grundlegende Mathematik,
 sollte natĂŒrlich niemals vergessen werden aber auch nicht ĂŒberbewertet werden. Vielleicht kann man so schon frĂŒher entscheiden, wer fĂŒr was begabt ist. (Uuups, vielleicht sollte so fĂŒr den Heranwachsenden schon frĂŒher entscheidbar sein, was er von der Welt / fĂŒr sein Leben will!!!!)

motiviert durch: http://gebattmer.twoday.net/stories/2314441/#trackbacks

Zur Kritikkultur: Wer keinen langen Atem hat, wird hier passen! Wer bockt, verliert! Wer „angepasst“ durch das jeweilige System geht, gewinnt den Pokal (nach der WM: den Hauptgewinn! :-))

Anmerkung und Tips:
Wer entdeckt, dass er „Hypertalentiert“ ist, sollte sich dringend auf einen oder maximal zwei Fachbereiche (ĂŒber denen, der fĂŒr die beruflichen Ziele notwendigen FĂ€cher) konzentrieren, weil Menschen mit zwei oder mehr Interessen / Profi-Bereichen NICHT von den Anderen verstanden werden. Wer nicht wirtschaftlich ist, sollte dringend einen Partner suchen, welcher es ist! Wer die Augen auf hat, sollte bloggen, weil es sonst niemand wahrnimmt, was man denkt. Höre dir Kritik an! Ab 3 grĂ¶ĂŸeren MĂ€ngeln, von verschiedenen Beobachtern, solltest du Kritik langsam wahrnehmen. Wer in alten Wurzeln gefangen ist, sollte ĂŒberprĂŒfen, ob die Fesseln ihn strangulieren.

Mehr MUT, DU zu sein!!! Du verkaufst nicht deine Seele, nur das, was du kannst oder bist!

RFID- Toll!!! Kann alles und weiß auch alles…

Radio Frequency Identification! Per Funk ist heute schon einiges möglich. Die Chipkarte muss gar nicht mehr in ein LesegerĂ€t eingelegt werden. Es reicht völlig aus, wenn Sie den Eingangsbereich der Firma betreten, schon wird Ihre Anwesenheit registriert. Das funktioniert toll zum Loggen von Arbeitszeiten,…

Doch, heute werden schon Artikel im Supermarkt damit markiert und verfolgt. Wie lange haben Sie zwischen dem Kauf der Majonaise und dem Toastbroat gebraucht. Welche Wege sind SIE dabei gelaufen. Was kauft der Kunde, der auch den 1kg Eimer Kartoffelsalat kauft?

Spannend wird es da, wo wir das Lokal, den Supermarkt verlassen!

Wir sind glĂ€sern! Die Spuren im Internet, Kaufverhalten (PayBack), MobilitĂ€t (Moutsysteme und Tankstellen Punkte), all das gibt stĂ€ndig Auskunft ĂŒber unseren Aufenthaltsort unser Kaufverhalten!

Es ist kein Science-Fiction, wenn auf Partys per ID Karte geprĂŒft wird, wo man sich aufhĂ€lt oder welche GetrĂ€nke man trinkt, oder im Extrem sogar, wenn man per injiziertem Chip erst den Eintritt bestĂ€tigen kann.

Schöne neue Welt?!

Man sollte ein bisschen bremsen, wenn man nicht ganz durchsichtig sein will!